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Referenzen

IWES baut weiteren Rotorblattprüfstand

Das Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme (IWES) erweitert seine Rotoblatt-Testinfrastruktur in Bremerhaven. Der Spatenstich für den Neubau ist für Ende 2019 geplant.

Die reale Entwicklung hat die Vorstellungskraft der Fachleute überholt: Als das Fraunhofer IWES 2009 die erste Rotorblatt-Prüfhalle mit 70 Meter-Prüffeld in Bremerhaven in Betrieb nahm, betrug die maximale Länge eines Rotorblattes 62,5 Meter. 2011 kam eine zweite Halle dazu, in der Blätter bis 90 Meter Länge getestet werden können. Inzwischen sind aber bereits Rotorblätter mit 100 Metern Länge in der Erprobung - sie können derzeit im Fraunhofer IWES nicht getestet werden.

Dies soll sich in absehbarer Zeit ändern: Der Spatenstich für einen neuen Prüfstand ist Ende des Jahres geplant, betriebsbereit soll er im Jahr 2021 sein. Ein 11x11 Meter großer Prüfblock, der bei Bedarf auch an künftig steigende Blattlängen anpassbar ist, wird das Herzstück dieser Einrichtung bilden. Darüber hinaus bietet der Prüfstand auch die Möglichkeit, Segment- und Komponententests durchzuführen – ein Novum in der Windindustrie.

Bremerhaven unterstreicht einmal mehr seine hohe Bedeutung als international bedeutendes Offshore Kompetenzzentrum.

Champion der Schwergewichte

ThyssenKrupp wickelt sein größtes Transportprojekt in Bremerhaven ab

Derzeit entsteht auf der sog. ABC-Halbinsel im Kaiserhafen eine riesige Brech- und Siebanlage für ein kanadisches Erzbergwerk. Das Mammutprojekt von ThyssenKrupp zeigt: Die Infrastrukturen, die Bremerhaven im Offshore-Bereich so stark machen, sind auch in der Schwergutlogistik ein Standortvorteil.

Die Suche nach einem geeigneten Standort war die Kernaufgabe für den Cheflogistiker im Rahmen der anderthalbjährigen Vorbereitungsphase. Zum einen war die logistische Infrastruktur wichtig, denn die Einzelteile kommen auf dem Straßen- und dem Seeweg aus aller Welt. Der wichtigste Standortfaktor war aber die Schwerlastfähigkeit.

Eine Pier vor der Haustür

Bremerhavener Neugründung Rehder Engine Repairs nutzt im Fischereihafen perfekte Infrastruktur und betreut international erfolgreich Projekte

Seit Januar 2018 gibt es im nördlichen Teil des Bremerhavener Gewerbegebietes Fischereihafen eine Unternehmensneugründung, die nur zehn Monate nach dem Start bereits international erfolgreich Projekte betreut: Rehder Engine Repairs (R.E.R.) setzt Dieselmotoren auf Schiffen und Power Packs in Europa und der ganzen Welt instand. Zuhause in Bremerhaven hat das junge Unternehmen nebenbei nahezu perfekte Bedingungen direkt vor der Haustür vorgefunden.

Der Industriemechaniker Philipp Rehder hat inzwischen ein Team aus 15 festangestellten, qualifizierten Monteuren, dass alle Arten von maschinenbaulichen Arbeiten an Motorkomponenten wie Zylinderköpfen oder Zylinderlaufbuchsen leisten kann. Auch allgemeine Schiffsreparaturen, Deck- und Rohrreparaturen sowiev3D-Scans hat das Bremerhavener Unternehmen im Angebot.
Philipp Rehder (rechts), Geschäftsführer der Rehder Engine Repairs GmbH, mit seinem Bruder Jonas auf ihrem Messestand bei der Schiffbaumesse SMM 2018 in Hamburg.

SE-Tours eröffnet neuen Firmensitz im Gewerbegebiet Poristraße

Anfang November ist das Team an den neuen Firmensitz im Gewerbegebiet Poristraße umgezogen. Rund 3 Millionen Euro hat das Tochterunternehmen der österreichischen Eurofun Touristik GmbH in den Neubau investiert.

„Wir haben uns dabei ganz bewusst für Bremerhaven entschieden“, spricht Geschäftsführer Jörg Gövert auch für die Gesellschafter aus Österreich. „Nicht zuletzt war auch die gute Betreuung und Beratung durch die BIS dabei eine große Hilfe.“ Insbesondere wurde die Expansion durch Neubau und Umzug von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS im Rahmen des Landesinvestitionsförderprogramms LIP mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Bremen gefördert. „Mit dieser Investition war es SE-Tours möglich, die Belegschaft auf heute 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzustocken.

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