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Corona-Hilfen

Hotline +49 (0) 471 596 13500

Weitere Informationen zu den Corona-Überbrückungshilfen und den Novemberhilfen erhalten Sie auf der offiziellen Seite des Bundes hier und der IHK Handelskammer für Bremen und Bremerhaven hier sowie der Handwerkskammer hier.

Programme

Überbrückungshilfe II

Bearbeitungsstatus

  • Produktivsetzung Der Antragsplattform durch den Bund: 23.10.2020
  • Produktivsetzung der Fachverfahren durch den Bund: 25.11.2020
  • Bewilligung seit dem 27.11.2020
  • Auszahlung seit dem 30.11.2020
  • Die BIS hat seit dem 07.12.2020 Zugriff auf die Anträge! 

 

Antragsberechtigung 

Ab sofort können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden. Die sogenannte Überbrückungshilfe II knüpft an die Überbrückungshilfe I (Juni-August 2020) an. Sie unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Angesichts steigender Infektionszahlen fördert die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind. Förderfähig sind hierfür z.B. die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern. Dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie z.B. die Anschaffung von Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen.

Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt), der das beantragende Unternehmen meist schon gut kennt. Dank dieser Vorprüfung können die Anträge zügig beschieden und die Hilfen schnell ausgezahlt werden. Die Antragsbearbeitung und die Auszahlung erfolgen wiederum über die Bewilligungsstellen der Bundesländer.

Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aus allen Branchen offen steht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Um besonders die Unternehmen, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist, noch besser zu erreichen, wurden folgende Änderungen am Programm vorgenommen:

1. Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

- einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder 

- einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

2. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

3. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet:

- 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),

- 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und

- 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

4. Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen. 

 

Die Eckpunkte zum Programm finden Sie hier.

Sind Sie Steuerberater und haben Fragen zum Förderprogramm, wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberaterkammer.

Sind Sie Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer und haben Fragen zum Förderprogamm, wenden Sie sich bitte an Ihren Verband.

Sollten Sie noch keinen Steuerberater haben, können Sie sich über die Steuerberater-Suchliste einen Steuerberater in ihrer Nähe suchen. Die Liste finden Sie hier.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen per E-Mail unter task-force@bis-bremerhaven.de zur Verfügung.

Die aktuelle Ausführungsbestimmung sowie die Pressemitteilung von Herrn Altmaier finden Sie nachstehend:

PM "Wir lassen unsere Unternehmen in der Krise nicht allein"

Ausführungsbestimmungen Bundesprogramm

 

 

Überbrückungshilfe III

Für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 können Anträge voraussichtlich ab Ende Januar 2021 gestellt werden. Es handelt sich um eine branchenabhängige Förderung. Es soll Abschlagszahlungen für von Schließungen ab 16. Dezember betroffene Unternehmen bis voraussichtlich Ende Januar geben.

Erste Informationen des Bundesministeriums zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

Unternehmen - auch öffentliche und gemeinnützige -, Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund des Corona-bedingten Lockdowns im November und Dezember 2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken mussten, können Anträge auf November/Dezemberhilfe stellen. Möglich ist dies über die bundesweit einheitliche Antragsplattform.

Dort finden sich auch alle weiteren Informationen über Höhe der Hilfen, Antragsbedingungen und Einreichung.

Neben den Soforthilfen werden die Überbrückungshilfen II, die von September bis Dezember 2020 gezahlt werden, durch die Überbrückungshilfen III ab Januar 2021 abgelöst. Alle weiteren Infos folgen auf den Webseiten des BMWi.

PM Vereinfachung und Verbesserung der wirtschaftlichen Hilfen

Novemberhilfe

Bearbeitungsstatus

  • Produktivsetzung der Antragsplattform durch den Bund: 25.11.2020
  • Bewilligung von Abschlagszahlungen im Direktverfahren seit dem 27.11.2020
  • Auszahlung von Abschlagszahlungen im Direktverfahren seit dem 30.11.2020
  • Produktivsetzung zur Bearbeitung der Fachverfahren durch den Bund: voraussichtlich 21.12.2020

ACHTUNG: Änderungen von bereits gestellten Anträgen sind derzeit nicht möglich!

 

Antragsberechtigung 

Es ist nun deutlich klarer, wer unter welchen Voraussetzungen antragsberechtigt ist und wie dabei seitens der betroffenen Unternehmen vorzugehen ist. Die entsprechenden Informationen finden Sie direkt auf der Webseite des Programms hier.

Holen Sie sich auf diesem Link alle wichtigen Informationen zur "Novemberhilfe" ein.  

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können hier einen Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5.000.- € stellen.

Fragen und Antworten für Unternehmen zu beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie von Bund und Ländern, finden Sie unter diesem Link, oder sie können an den prüfenden Dritten und an den Service-Desk des BMWi gestellt werden. Sie können den Service-Desk unter der Service-Hotline +49 30-52685087 anrufen (Servicezeiten Mo-Fr 8:00 bis 18:00 Uhr).

+++Wir weisen darauf hin, das aktuell leider keine Auskünfte zu den Anträgen seitens der BIS erfolgen können, da die Anträge derzeit in einem automatisierten System des Bundes bearbeitet werden und wir derzeit  noch keinen Zugang zu den Anträgen haben.+++

 

Die Ausführungsbestimmungen zur Novemberhilfe finden Sie nachstehend:

Ausführungsbestimmungen zur Novemberhilfe

Unternehmen - auch öffentliche und gemeinnützige -, Betriebe, (Solo-) Selbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund des Corona-bedingten Lockdowns im November 2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken mussten, können ab sofort Anträge auf Novemberhilfe stellen.

Antragsstellung:
Die Antragsstellung ist ab sofort möglich und steht für den Förderzeitraum November zur Verfügung. Ein Antrag auf Novemberhilfe kann bis zum 31.01.2021 gestellt werden. Eine Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe schließt die Inanspruchnahme der Novemberhilfe nicht aus, Leistungen aus demselben Leistungszeitraum werden jedoch angerechnet. Die Beantragung der Hilfen erfolgt über den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Wenden Sie sich für die Antragsstellung und inhaltlichen Fragen bitte an die Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

Soloselbstständige sind dazu berechtigt einen Antrag mit einer Förderhöhe bis zu höchstens 5.000 Euro direkt und ohne Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt zu stellen. Vorausgesetzt ist für Soloselbstständige, dass sie weniger als einen Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen und bisher keine Leistung aus der Überbrückungshilfe I oder II bezogen haben. Ein Antrag kann über das ELSTER-Zertifikat und über das gleichnamige Portal beantragt werden. Zur Antragsstellung geht es hier.

Der Direktantrag auf Novemberhilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist über das digitale Antragssystem derzeit noch nicht möglich. Die Notwendigkeit einer Änderung an Ihrem Direktantrag können Sie voraussichtlich ab Mitte Dezember über das digitale Antragssystem mitteilen. Einen entsprechenden Änderungsantrag zu Ihrem Direktantrag werden Sie dann voraussichtlich ab Mitte Januar stellen können. Bitte warten Sie solange ab und wenden Sie sich nicht an die Bewilligungsstellen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an die Hotline des Bundes. Weitere Informationen erhalten Sie von (montags bis freitags) 8.00 bis 18.00 Uhr hier.

Bewilligung:
Soloselbstständige konnten zunächst eine Abschlagszahlung in Höhe von bis 5.000 Euro bei Direktanträgen und von bis zu 10.000 Euro bei Anträgen über Prüfende Dritte erhalten. Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden ab der 52. KW eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten. Ausgenommen von den Abschlagszahlungen sind 10 Prozent der Direktanträge und momentan zwischen 25 und 30 Prozent der über die Prüfenden Dritten eingereichten Anträge, da diese zur Vorprüfung an die Bewilligungsstellen weitergeleitet werden. Sollte nach Antragstellung innerhalb von 10 Tagen keine Abschlagszahlung erfolgen, kann der Antragsteller aber damit rechnen, dass sein Antrag nach der Vorprüfung direkt an die Bewilligungsstellen der Länder überwiesen worden ist. Bitte sehen Sie von Nachfragen bei der Bewilligungsstelle ab, um eine rasche Bearbeitung der Anträge zu ermöglichen.

Die reguläre Bewilligung soll an Ende Dezember und die Auszahlung ab dem 10. Januar 2021 gestartet werden.

Eckpunkte zum Programm finden Sie hier.

Rechtsgrundlagen zum Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Corona-Überbrückungshilfen und den Novemberhilfen erhalten Sie auf der offiziellen Seite des Bundes hier und der IHK Handelskammer für Bremen und Bremerhaven hier sowie der Handwerkskammer hier.

Falls Sie bisher noch keinen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beauftragt haben, z. B. für ihre laufende Buchhaltung, die Fertigung von Steuererklärungen oder die Erstellung von Jahresabschlüssen, können sie diese u.a. hier finden:


Sind Sie Steuerberater und haben Fragen zum Förderprogramm, wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberaterkammer. Sind Sie Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer und haben Fragen zum Förderprogramm, wenden Sie sich bitte an Ihren Verband.

 

Dezemberhilfe

Erste Informationen des Bundesministerums zur Dezemberhilfe finden Sie hier.

Unternehmen - auch öffentliche und gemeinnützige -, Betriebe, (Solo-)Selbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund des Corona-bedingten Lockdowns im November und Dezember 2020 ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken mussten, können Anträge auf November/Dezemberhilfe stellen. Möglich ist dies über die bundesweit einheitliche Antragsplattform.

Soloselbstständige können einen Direktantragstellen, sofern die Obergrenze von 5.000 € nicht überschritten wird und bisher keine Soforthilfen beantragt wurden. Alle anderen Anträge müssen über Prüfende Dritte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden.
Abschlagszahlungen durch den Bund erfolgen voraussichtlich ab Januar. Die Reguläre Auszahlung ist voraussichtlich ab Ende Januar möglich.

Dort finden sich auch alle weiteren Informationen über Höhe der Hilfen, Antragsbedingungen und Einreichung.

Neben den Soforthilfen werden die Überbrückungshilfen II, die von September bis Dezember 2020 gezahlt werden, durch die Überbrückungshilfen III ab Januar 2021 abgelöst. Alle weiteren Infos folgen auf den Webseiten des BMWi.

Ausführungsbestimmungen zur Dezemberhilfe

Weitere Programme zu Corona-Hilfen

Förderprogramm für die Veranstaltungsbranche startet

Die mit 2,8 Millionen Euro ausgestattete neue Förderung für die Veranstaltungswirtschaft im Land Bremen geht heute (Dienstag, 17. November 2020) um 14 Uhr an den Start. Anträge können dann auf der Website der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (www.wfb-bremen.de) heruntergeladen und dann per E-Mail an veranstaltungshilfe@wfb-bremen.de zugeschickt werden.

Das Förderprogramm mildert die Corona-bedingten Einnahmeausfälle der Branche ab, die mit Umsatzrückgängen bis zu 100 Prozent zu kämpfen hat und deren Lage sich aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens voraussichtlich noch über Monate kaum ändern wird. Bremens Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, stand daher von Beginn an im Kontakt mit vielen Unternehmen und Beschäftigten und hat sich als Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz bei den Überbrückungshilfen für passgenaue Lösungen stark gemacht.

Dazu Kristina Vogt: "Von den Schließungen sind nicht nur Agenturen und Clubs betroffen, sondern auch die nachgelagerten Gewerke mit vielen Beschäftigten wie Caterer, Ton- und Lichttechniker, Security. Dass im Rahmen des Bremen-Fonds diese Branche unterstützt wird, ist richtig und wichtig. Bremen und Bremerhaven sind ohne eine lebendige und vielfältige Musik-, Comedy-, Theater- und Varietészene nicht denkbar. Ich hatte im Kreise der Wirtschaftsministerkonferenz angeregt, dass es sinnvoller ist, eine Veranstaltung unter Corona-Bedingungen zu fördern, als die komplette Schließung. Leider war die Fehlbedarfsfinanzierung nicht durchsetzbar, deswegen gehen wir nun diesen Weg in Bremen."

Die Förderung ist Ergebnis des Anfang Oktober erfolgten Bürgerschaftsbeschlusses zur Unterstützung der Veranstaltungsbranche. Ziel dieses Förderprogramms ist es, Musik-, Comedy-, Theater-, Varieté- und andere Veranstaltungen durch eine Fehlbedarfsfinanzierung zu ermöglichen, die unter den derzeitigen Corona-Bedingungen nicht wirtschaftlich umsetzbar wären. So sollen kommerzielle Theater, Clubs und Agenturen gestärkt und gerettet, aber auch die Städte durch entsprechende Veranstaltungen belebt werden.

Antragsberechtigt sind Veranstalter mit Sitz im Land Bremen, die 2019 weniger als 50 Prozent ihrer Betriebskosten mit öffentlichen Zuschüssen bestritten haben. Gefördert werden Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, die gemäß der jeweils geltenden Corona-Verordnung und der dort genannten zulässigen Publikumszahl durchgeführt werden. Der maximale Fehlbedarfsbetrag soll bei Einzelveranstaltungen 25.000 Euro nicht überschreiten. Veranstaltungsreihen einzelner Veranstalter sind mit bis zu 250.000 Euro, Veranstaltungsreihen von Zusammenschlüssen von Veranstaltern mit bis zu 600.000 Euro förderfähig. Die Abwicklung der Förderung, also die Prüfung, Bewilligung und Auszahlung, erfolgt über die WFB.

Um das Überleben der Branche zu sichern, Aktivitäten zu ermöglichen und die Arbeitsplätze zu erhalten, hat das Wirtschaftsressort im engen Dialog mit der Branche dieses Förderprogramm auf die Beine gestellt. "Für den konstruktiven Austausch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Veranstaltungswirtschaft und den Mitarbeitenden in meinem Ressort möchte ich mich herzlich bedanken. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam ein Programm auf die Beine gestellt haben, das auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten ist und zur Lebensqualität im Land Bremen beiträgt", so Kristina Vogt.

 

Fortführung des Soforthilfeprogramms für den Sport bis Ende 2020

Die Richtlinien für das Sofortprogramm und das Antragsformular können die Vereine unter www.bremerhaven.de/richtlinie Sofortprogramm herunterladen.

Unterstützungsfonds für Vereine und Initiativen

800.000 Euro in Bremen und 200.000 Euro in Bremerhaven sind freigegeben.

Der Bremer Senat hat am 16. Juni 2020 einen Unterstützungsfonds für gemeinnützige Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisationen in Bremen und Bremerhaven beschlossen. Mit der Freigabe durch den Haushalts- und Finanzausschuss stehen seit heute (Montag, 6. Juli 2020) insgesamt eine Millionen Euro zur Unterstützung in der Corona-Krise bereit.

Um die wichtige Funktion gemeinnütziger Vereine und Initiativen vor Ort auch für Zeiten nach der Corona-Krise zu erhalten, wollen der Senat für Bremen und der Magistrat in Bremerhaven Vereine, die auf vorhandene Hilfsprogramme nicht zugreifen können und deren traditionelle Einnahmequellen aufgrund der gegebenen Einschränkungen nicht zur Verfügung stehen, mit einem zusätzlichen Unterstützungsfonds unbürokratisch unterstützen.

Dazu Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Viele Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Rolle. Sie tragen mit ihrem systemrelevanten Engagement maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land bei. Kulturell und weltanschaulich tätige Gemeinschaften, Selbsthilfevereine, Migrantenorganisationen oder andere gemeinnützige Akteurinnen und Akteure erbringen gerade in der jetzigen Corona-Krise weiterhin lebenswichtige Leistungen für ihre Zielgruppen. Dabei stehen sie selber teilweise vor der großen Herausforderung, in der Krise finanziell zu überleben. Deshalb bin ich froh, dass der Unterstützungsfonds jetzt an den Start gehen kann.“

Oberbürgermeister Melf Grantz: „Gerade die Vereine und Initiativen, die für andere da sind und helfen, fallen allzu oft durch das Raster der EU- oder Bundesförderung. Genau für diese kann der Unterstützungsfonds eine große Hilfe sein.“

Herausforderungen für die Vereine und Initiativen sind insbesondere der Verlust von Einnahmemöglichkeiten und der Ausfall von Gebühren und Entgelten. Mittelfristig drohen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der sinkenden Haushaltseinkommen ein Mitgliederschwund und das Wegbrechen von Spenden, Mitgliedsbeiträgen oder Sponsoring-Partnern. Gleichzeitig besteht für viele Vereine und Initiativen, die in der Regel nicht über ausreichende finanzielle Rücklagen und Ressourcen verfügen, vielfach die Notwendigkeit, Formen der Zusammenarbeit aus dem Stand heraus neu zu organisieren und zu digitalisieren.

Voraussetzung für die Bewilligung ist der Nachweis entsprechender Einnahmeausfälle, fortlaufender Aufwendungen oder zusätzlicher Ausgaben als Folge der Corona-Krise. Gewährt werden grundsätzlich einmalige Zuschüsse in Höhe von bis zu maximal 5.000 Euro pro Antragstellenden. In Ausnahmefällen kann die Höhe des Zuschusses grundsätzlich einmalig nach oben bis zu einem Betrag von 15.000 Euro abweichen.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2020 für Bremerhaven direkt beim Magistrat, Amt für kommunale Arbeitsmarkpolitik, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 42, 27576 Bremerhaven,  Peter.Bober@magistrat.bremerhaven.de, gestellt werden. Ein rechtlicher Anspruch auf die Gewährung einer Förderung besteht nicht.

Die Richtlinie und das Antragsformular finden Sie nachstehend: 

Richtlinie

Förderantrag

 

 

Künstlerstipendienprogramm Land Bremen

Der Bremische Senat hat ein Künstler-Stipendienprogramm für das Land Bremen verabschiedet, das ab sofort beantragt werden kann. Hier finden Sie die Förderrichtlinien und das Antragsformular.  

Das Programm ist in seinen Richtlinien sehr großzügig formuliert und bietet großen Gestaltungsspielraum. Möglich ist eine Festbetrags- bzw. Stipendienfinanzierung in Höhe von 7.000.-€. 

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Frau Dorothee Starke dorothee.starke@magistrat.bremerhaven.de vom Kulturamt Bremerhaven.

Betriebsmittelkredite in der Corona-Krise

Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bietet die BAB als Förderbank des Landes Bremen Finanzierungsalternativen, wenn die Hausbank den Liquiditätsbedarf nicht finanziert.

Wesentliche Voraussetzung für die Kreditvergabe ist, dass das Unternehmen bzw. die Tätigkeit vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig war und der aktuelle Liquiditätsbedarf aufgrund der Corona-Krise schlüssig dargestellt werden kann.

Wer kann gefördert werden?

  • Freiberuflich Tätige
  • Soloselbstständige
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
    * Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten und
    * Jahresumsatz bis zu 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme bis zu 43 Mio. Euro 

die wirtschaftlich von der Corona-Krise betroffen sind.

Was kann finanziert werden?

  • Betriebsmittelbedarf zur Bewältigung der Corona-Krise
    * innerhalb des Überbrückungszeitraumes
    * z.B. durch laufende Kosten für Miete, Personal, sonstige Kosten
    * offene Rechnungen für Waren / Material

der voraussichtlich nicht durch die aufgrund der Corona-Krise deutlich reduzierten / wegfallenden Einnahmen bzw. vorhandene liquide Mittel gedeckt werden kann.

  • Investitionen zur Stabilisierung / Erweiterung in Anlagen oder Warenlager

Wie kann gefördert werden?

Es werden Kredite seitens der BAB vergeben, die wiederum aus unterschiedlichen Mitteln refinanziert werden.

Bei Bedarfen bis TEUR 50

Grundsätzlich Einsatz des BAB-Mikrokredites:

  • Zinssatz: im 1. Jahr 0%, danach 3% nominal
  • Tilgung: 1 – 2 Jahre tilgungsfrei, danach monatliche Ratentilgung
  • Laufzeit: i.d.R. bis 6 Jahre, in Ausnahmen bis zu 10 Jahren
    Sondertilgung jederzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Bei Bedarfen über TEUR 50

Grundsätzlich Einsatz von KfW-Krediten der KfW-Corona-Hilfe:

  • Zinssatz: ratingabhängig nach dem risikogerechten Zinssystem
  • Laufzeit variiert in Abhängigkeit von Finanzierungsbedarf und Unternehmensgröße zwischen 2 und 10 Jahren
  • 1-2 Jahre tilgungsfrei
  • Weitere Informationen zu Laufzeiten und Konditionen der KfW finden Sie hier

Grundsätze der Kreditvergabe:

  • Betriebssitz und zu finanzierendes Vorhaben befinden sich im Land Bremen
  • Andere Fördermöglichkeiten sind vorrangig zu nutzen und ggf. in Abzug zu bringen (z.B. Corona-Soforthilfe)
  • Wirtschaftliche Verhältnisse sind geordnet
  • Antragsteller / Unternehmen war vor der Krise wirtschaftlich tragfähig

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

 

Bitte schicken Sie uns die Unterlagen per Mail an die im Kreditanfrageformular genannte Adresse. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine persönliche Entgegennahme der Unterlagen leider nicht möglich.

Ihr Kontakt zu den Corona-Hilfen:

Anfragen zu Zuschüssen:

task-force@bab-bremen.de

Anfragen zu Krediten:

dokumente@bb-bremen.de

 

Liefergemeinschaften

Programm zur Förderung von Liefergemeinschaften


In Bremen und Bremerhaven entstehen aktuell viele kreative Ideen, um trotz der Schließung der Einzelhandelsgeschäfte, die Kundinnen und Kunden unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften mit Waren zu beliefern. Diese lokal orientierten Angebote sind einerseits für die Versorgung der Bevölkerung wichtig. Andererseits generieren die Unternehmen mit diesen Lieferangeboten einen, wenn auch häufig deutlich geringeren Umsatz als üblich, der in der wirtschaftlich schwierigen Situation gleichwohl hilfreich ist.

Im besonders durch die Corona-Krise betroffenen Einzelhandel sind daher kurzfristig weitere Maßnahmen erforderlich, um insbesondere den vielen kleineren Geschäften, die bislang nicht über etablierte Onlineangebote mit angeschlossenen Lieferservices verfügen, in dieser schwierigen Zeit aktiv zu unterstützen.

Mit dieser Förderung wird insbesondere dem kleinteiligen inhabergeführten Einzelhandel in den Zentren und den Stadt- und Ortsteilen eine zusätzliche Unterstützung gegeben, um die aktuell hohen Einnahmeausfälle zumindest ein wenig zu kompensieren. Gleichzeitig werden hiermit die Digitalisierungskompetenzen des lokalen Einzelhandels gestärkt.

Bei der Förderung von Lieferservices handelt es sich um eine einmalige Projektförderung von maximal 10.000 € je Antragsteller. Bei einer Gesamtfördersumme von 250.000 € für das Land Bremen können damit mindestens 25 Liefergemeinschaften in Bremen und Bremerhaven gefördert werden.

Anträge können formlos von Werbegemeinschaften, Vereinen, Initiativen und Zusammenschlüssen von Händlern bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gestellt werden.
Mail an: christel.luebben@wah.bremen.de

Die Förderrichtlinie, Senatsvorlage und Antragsformular finden Sie nachstehend:

Förderrichtlinie

Senatsvorlage

Förderantrag 

 

 

 

Warnung vor betrügerischen E-Mails

Derzeit werden vermehrt E-Mails mit einer betrügerischen Absicht zu Corona-Soforthilfen versandt, mit denen Sie aufgefordert werden Geld zurück zu überweisen oder persönliche Daten anzugeben. Hierbei handelt es sich um Fälschungen!  

Achten Sie bitte immer genau auf die exakte Domain die ausschließlich mit der Endung @bis-bremerhaven.de lauten wird. E-Mailadressen wie z.B. @bis-bremerhaven.com oder @bisbremerhaven.de stammen nicht von der BIS Wirtschaftsförderung.

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