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Wasserstoff

Neuer Energieträger und Wirtschaftsmotor für Bremerhaven

Wasserstoff ist eine der wichtigsten Energieformen für eine klimaneutrale Zukunft. Er spielt für Bremerhaven als Standort der Klimaforschung, mit dem Aushängeschild Klimahaus und als führender Standort der Offshore-Windenergie eine wichtige Rolle für die weitere Entwicklung der Wirtschaft, der Green Economy und als Wissenschaftsstandort.

Bremerhaven verfolgt das Ziel Testregion und Kompetenzzentrum für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien im Norden zu werden. Dass wir das Können haben wir mit der Offshore-Windenergie schon einmal bewiesen. Das Projekt „Wasserstoff- Grünes Gas für Bremerhaven“, das mit 20 Mio.€ vom Land Bremen und EFRE-Geldern gefördert wird, ist der Impulsgeber. Bis Mitte 2022 entsteht ein Elektrolyseurtestfeld auf dem Gelände des alten Flughafens Luneort, um das Zusammenspiel zwischen Elektrolyseur und Windenergieanlage zu testen. Parallel werden Anwendungen für Wasserstoff entwickelt. Die erste Wasserstoff-Tankstelle Bremerhavens entsteht in 2021 auf dem Gelände der Shell-Tankstelle an der Autobahnabfahrt Wulsdorf.

Schon heute hat Bremerhaven umfassende wissenschaftliche Kompetenz im Bereich Wasserstoff zu bieten, die sich durch alle ansässigen wissenschaftlichen Einrichtungen zieht. In den vergangenen Jahren wurden vielfältige Projekterfahrungen, z.B. beim Einsatz von Brennstoffzellen auf Schiffen, gesammelt.

Auch Bremerhavener Unternehmen sehen ein großes Potenzial. Es gibt Ideen zur Nutzung von Wind-Wasserstoff. Im kommunalen Verkehr und in der Logistik wird über die Beschaffung von Müllfahrzeugen, Kehrmaschinen, Bussen und Lkw sowie Gabelstaplern mit Wasserstoffantrieb ernsthaft nachgedacht.

In der Schifffahrt und auf nicht elektrifizierten Eisenbahnstrecken wird Wasserstoff ebenfalls eine große Rolle als klimaneutraler Antrieb spielen. Die EVB setzt ab 2021 auf der Strecke zwischen Buxtehude und Cuxhaven brennstoffzellenbetriebene Triebwagen ein und macht die Technologie bei uns vor Ort erlebbar.

Als Hafenstandort mit dem wirtschaftlichen Standbein maritime Wirtschaft wird der Bau von wasserstoff-betriebenen Schiffen, der Import und Export von Wasserstoff und die Bebunkerung von Schiffen ein wesentlicher Schwerpunkt der Entwicklungen sein.

All diese Aktivitäten werden unseren ansässigen Unternehmen Anwendungsgebiete und neue Geschäftsperspektiven eröffnen. Für nicht-ansässige Unternehmen wird Bremerhaven zum attraktiven Standort der Green Economy werden.

Die BIS trägt mit dem Regionalmanagement Wasserstoff zu dieser Entwicklung bei und fördert damit den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Bremerhaven. Die Aktivitäten der Stadt werden aufeinander abgestimmt und zusammengeführt.

Bremer Wasserstoffstrategie (Frühjahr 2021)

Norddeutsche Wasserstoffstrategie

Nationale Wasserstoffstrategie (NWS)

Green Deal der EU

 

Das Bremerhavener Wasserstoff-Netzwerk

Zentrum für Windenergie und Wasserstoff

H2BX e.V.
Netzwerk zur Einführung und Nutzung von Wasserstoff im Norden Deutschlands. www.H2BX.de

wab e.V.
Führender Industrieverband und Innovations-Cluster für die Windenergie auf See und das Netzwerk für Windenergie an Land im Nord-Westen sowie für grünen Wasserstoff. www.wab.net

WAB Arbeitskreis Windkraft-Wasserstoff

H2BX und WAB richten den WAB Arbeitskreis Windkraft-Wasserstoff gemeinsam aus. Hier tauschen sich Unternehmen und Institutionen beider Branchen aus und schieben Projekte und Initiativen zur Verknüpfung, Weiterentwicklung und Nutzung der Technologien an. https://www.wab.net/aktivitaeten/arbeitskreise/windkraft-wasserstoff/ 

  

Plattformen für Bildung und Akzeptanz

Klimahaus
Es erklärt seit 2009 über 5 Mio. Besucher*innen den Klimawandel und zukünftig die Energiewende und den Klimaschutz. www.klimahaus-bremerhaven.de

Deutsche Klimastiftung
Sie steht für den Klimaschutz durch Bildung und führt jährlich zahlreiche Bildungsprojekte für alle Altersgruppen durch. Zukünftig zentrale Stelle zur Aufarbeitung wissenschaftlicher Informationen zur Energiewende und Klimaschutz. www.deutsche-klimastiftung.de

Wissenschaftslandschaft

Hochschule Bremerhaven
Entwickler für Wasserstoffanwendungen und Mobilitätsexperten www.hs-bremerhaven.de

TTZ Bremerhaven
Experten für Wasserstoff in der Lebensmittelindustrie und Mobilität. www.ttz-bremerhaven.de

Fraunhofer IWES
Windenergie- und Wasserstoff-Know how ergeben zusammen: Gesteigerte Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und ein leistungsfähiges Stromnetz der Zukunft www.iwes.fraunhofer.de

ISL
Experten für den Transport und Logistik auf Wasser, Schiene und Straße. CO2-neutrale Antriebe stehen im Fokus. www.isl.org

 

Wasserstoff-KnowHow in Unternehmen

BEG
Wasserstoffbasierte Antriebe für Müllfahrzeuge sind die Zukunft. Die BEG setzt schon heute ein Müllsammelfahrzeug mit Elektroantrieb in der Stadt ein. www.beg-bhv.de

Bremenports/greenports
Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff sind Zukunftsthemen für die Klimaneutralität unserer Häfen. www.bremenports.de  www.bremenports.de/greenports

Bremerhavenbus
Seit Frühjahr 2020 sind 3 Hybridbusse als Übergangslösung zu CO2-neutralen Bussen im Einsatz www.bremerhavenbus.de

Brüssel & Maass
Klimaneutralität ist nur mit wasserstoffbasierten Antrieben erreichbar. www.bruessel-maass.de

Green Fuels
Bremerhavener Start Up mit Ideen rund um die Nutzung von Wind-Wasserstoff, Logistik und Mobilität. 

EnPro
Ambitionierter Anbieter von Engineering- und Produktionsleistungen für Wasserstofftechnologie, einem sinnvollen Zukunftsmarkt. www.enpro-bhv.de

Entsorgungsbetriebe Bremerhaven
Kehrmaschinen mit wasserstoffbasiertem Antrieb sind ein Beispiel für Klimaneutralität im kommunalen Verkehr. www.bremerhaven.de 

Weserfähre
Weserfähre und Geestemünde fahren schon heute mit GtL als Übergangslösung zu CO2-neutralen Antrieben. www.weserfaehre.de

 

Ausgewählte Kompetenzfelder

Testregion für mobile Wasserstoffanwendungen

Kompetenzzentrum für Wasserstoffanwendungen

Meerwasserelektrolyse - Ein Technologievorsprung für Bremerhaven

Die Technologie der Meerwasserelektrolyse ist zukunftsweisend. Sie trägt insbesondere an Küstenstandorten, auf Inseln, in Offshore-Windparks und auf Offshore-Plattformen zu einer kostengünstigeren und energieeffizienteren Herstellung von Wasserstoff bei. Zudem ist ab Mitte dieses Jahrhunderts eine Verknappung der Ressource Trinkwasser zu erwarten, sodass der Einsatz von Trinkwasser zur Wasserstoffproduktion langfristig nicht vertretbar ist.
Für den Wirtschafts- und Hafenstandort Bremerhaven bietet die Entwicklung eines Meerwasser-elektrolyseurs und seiner Anwendungen mit Einsatzschwerpunkten in der Schifffahrt, im Hafen und in der Lebensmittelwirtschaft ein wichtiges Knowhow-Element für den Aufbau des Kompetenzzentrums und der Testregion für Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen. Bremerhaven bietet mit der vorhandenen Infrastruktur1, der salzhaltigen Weser und den besonderen Eigenschaften des Wassers aus den Hafenbecken sowie den ortsansässigen Erfahrungen und Kenntnissen der Offshore Windenergie und dem Arbeiten unter Offshore-Bedingungen beste Voraussetzungen zur Entwicklung der Meerwasserelektrolyse. Damit geht eine Profilierung und ein Knowhow-Vorsprung für den Standort Bremerhaven und für seine wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen einher. Zudem erhofft sich Bremerhaven eine Attraktivierung des Standortes für die Neuansiedlung von Unternehmen und Instituten sowie die langfristige Unterstützung der „grünen“ Initiativen „Green Economy“ und „greenports“ mit dem Ziel des CO2-neutralen Hafenstandortes und der Unterstützung CO2-neutraler Transportketten. Auch das Image der Klimastadt Bremerhaven wird gestützt.

Die Bremerhavener Aktivitäten konzentrieren sich auf die Entwicklung der Wasseraufbereitung und des Stoffstrommanagements sowie Lebenszyklusbetrachtungen zur Beurteilung von Umweltwirkungen und Recyclingfähigkeiten von Meerwasserelektrolyse-Anlagen. Aspekte des Anlagenbaus und regulatorische Bedingungen für den Bau und Betrieb von Meerwasser-elektrolyseuren sind weitere Forschungsschwerpunkte. Der Einsatz dieser Elektrolyse in der Schifffahrt, im Hafen und in der Lebensmittelwirtschaft spielt für Bremerhaven eine besondere Rolle und bringt spezifische Anforderungen mit sich, die in die Elektrolyseurentwicklung einfließen.

Die Weiterentwicklung des Kompetenzfeldes erfolgt in einer Innovationswerkstatt.

Für weitere Informationen und eine Beteiligung an der Innovationswerkstatt sprechen Sie uns gerne an.

 

Sonderwirtschaftszone: Wasserstoffbetriebene maritime Logistik

Auszug aus dem Ergebnisbericht zur High Tech Strategie 2025 des Bundes.

Um Wasserstoffproduktion und -anwendungen in Bremerhaven, dem Land Bremen und Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, wurde für Bremerhaven die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone (SWZ) vorgeschlagen. Wie in der nationalen Wasserstoffstrategie ursprünglich für ganz Deutschland vorgesehen, soll eine Umlagenbefreiung von Wasserstoff (z.B. EEG-Zulage) über einen Zeitraum von 10 Jahren in Bremerhaven getestet werden. Dies könnte einen fundamentalen Impuls für die Entwicklung und Implementierung einer auf Häfen und Schiffe sowie vom Meer bis ins maritime Hinterland bezogene Wasserstoff-Infrastruktur geben.

Die Stadt Bremerhaven bietet durch die Hafenwirtschaft und maritime Logistikketten sowie als Windenergiestandort eine einmalige Akteurslandschaft und Expertise, um Wasserstofftechnlologien zu verknüpfen und zu nutzen und eine Vorbildregion zu schaffen, mit Schwerpunkt Küsteninfrastruktur. Außerdem ist das Stadtgebiet mit seiner Insellage im Land Niedersachsen gut abgrenzbar. Dazu kommen die kurzen Wege in der Stadt.

Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

Laufende Projekte

Wasserstoff-Tankstelle in Bremerhaven

„Mobilität ist der Motor unseres Lebens. Doch die Ansprüche haben sich verändert. Wir wollen besser heute noch als morgen sauber unterwegs sein – und trotzdem schnell und bequem am Ziel ankommen. Wasserstoffmobilität erfüllt genau das: Sie ist Elektromobilität mit gewohntem Komfort - tanken in drei Minuten für Reichweiten von 500-700 km.“ (H2 Mobility)

 

Wo wird sie errichtet?
Die erste Wasserstofftankstelle für Bremerhaven entsteht auf dem Gelände der Shell-Tankstelle an der Autobahnabfahrt „Wulsdorf“ (Frederikshavner Str. 97, 27572 Bremerhaven).

Wie ist der Umsetzungsstand?
Sie befindet sich aktuell in der Planungsphase. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein.

Wer kann tanken?
Alle Fahrzeuge mit einem vorgesehenen Betankungsdruck von 700 bar. Das sind i.d.R. die aktuell auf dem Markt befindlichen Pkw.

Welcher Wasserstoff wird getankt?
Zunächst wird die Tankstelle mit dem sogenannten grauen Wasserstoff beliefert, der in  Produktionsprozessen der Chemie-, Öl- und Gasindustrie entsteht. Sobald grüner Wasserstoff in ausreichender Menge verfügbar ist, werden die Tankstellen damit versorgt.

Wer baut die Tankstelle?
Die Tankstelle wird von H2 Mobility geplant und gebaut.

 

Wasserstoff - Grünes Gas für Bremerhaven

Das zweijährige Projekt „Wasserstoff – grünes Gas für Bremerhaven“ legt den Grundstein für eine Wasserstoffwirtschaft in der Seestadt. Mit rund 20 Mio. Euro vom Land Bremen und der Europäischen Union wird der Aufbau einer Wertschöpfungskette von der Produktion über die Speicherung bis zur praktischen Erprobung gestartet. Die Ausrichtung auf einen wachstumsstarken Zukunftsmarkt soll neue Möglichkeiten für die Region erschließen und den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort stärken. Die neuen Aktivitäten knüpfen an die gewachsene wissenschaftliche Kompetenz und bestehende Infrastruktur aus der Forschung für Windenergie und Verfahrenstechnik an. Die Projektpartner Hochschule Bremerhaven, Fraunhofer IWES und TTZ Bremerhaven untersuchen in vier ausgewählten Anwendungen das Potenzial von grünem Wasserstoff und bereiten damit den Weg für wirtschaftliche, CO2-reduzierte Industrieprozesse sowie flexible und resiliente Strom- und Energiesysteme.

 

Fördermittelgeber: EFRE, Land Bremen 

Projektvolumen: 20 Mio.€

Laufzeit: 2020 - 2021

Projekt-Homepage: www.wind-wasserstoff-bremerhaven.de

 

SHARC - Smartes Hafen-Applikationskonzept integration erneuerbarer Energien

Zur „Entwicklung eines Investitionskonzeptes für ein nachhaltiges Energiesystem für den Überseehafen Bremerhaven“ haben sich Partner aus Forschung und Technik zusammengeschlossen, um innovative Konzepte für ein nachhaltiges Energiemanagement in Hafengebieten zu entwickeln. Im Fokus steht die Integration erneuerbarer Energiequellen in die Hafeninfrastruktur und -suprastruktur, Energieoptimierung im Hafenquartier und ein aktives Management flexibler Energieverbraucher und -erzeuger.

Laufzeit: 2019 - 2020

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projekts: www.sharc-project.de

 

H2BPMM – Wasserstofftechnologie Business Process Management Modeling

Die fortschreitende Digitalisierung hält insbesondere auch Chancen in der Prozessoptimierung in nahezu allen Wertschöpfungsketten bereit. Das Projekt Wasserstofftechnologie Business Process Management Modeling (H2BPMM) der Hochschule Bremerhaven ermittelt beispielhaft anhand eines Genehmigungsprozesses einer Wasserstofftankstelle, in welcher Form Informationsbedarfe in konkrete Prozessmodelle eingearbeitet und benötigte Informationen neu verknüpft werden können.

An welchem Ort werden zu welchem Zeitpunkt welche Informationen von wem benötigt?

Welche kommunalen und landesspezifischen Regulierungen im Gebiet der Metropolregion Nordwest gilt es im Prozess zu berücksichtigen?

Neben einem wesentlichen Beitrag für nachhaltige Mobilitäts- und Logistikprozesse auf Wasserstoff-Basis in der Metropolregion Nordwest liefern die Projektergebnisse aufgrund ihrer Modelhaftigkeit auch wertvolle Impulse für weitere e-Government-Prozesse.

Laufzeit: 2020 - 2022

Weitere Informationen: www.hs-bremerhaven.de

 

H2BrakeCO2

Brake ist einer der Gewinner des Wettbewerbs „„HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Stadt bekommt als sogenannter „HyExpert“  300.000 Euro für das Projekt „H2BrakeCo2“.

Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hatte das Förderprogramm ausgelobt. Brake hatte sich in der Kategorie „HyExperts“ beworben und Mitte Dezember 2019 die Zusage für die Förderung erhalten.

Das Projekt bedeutet frei übersetzt „Wasserstoff bremst CO2“. Der Seehafen Brake und die Stadt Brake (Unterweser) sollen als Ökosystem dienen, um exemplarisch ein Konzept für den Aufbau von Infrastruktur und das Design der Prozesse für den Einsatz von Wasserstoff in den Bereichen Häfen und Logistik zu erstellen. Als Teil des Landkreises Wesermarsch, der mit seiner spezifischen Struktur, der hier angesiedelten Industrie in einer ländlichen Region an der Küste und mit einem starken Ausbau an Windenergie, weist Brake das Potential für eine echte Modellregion im Bereich Wasserstoff auf, heißt es in einem Bericht von Bürgermeister Michael Kurz.

Die inhaltliche Koordination des Projektantrags hatte Professor Dr.-Ing. Benjamin Wagner vom Berg von der Hochschule Bremerhaven übernommen. Weitere Partner werden das Projekt unterstützen. Dazu gehören die Metropolregion Nordwest, H2BX, Automotive Nordwest, Wirtschaftsförderung Wesermarsch, Niedersachsen Ports, L.I.T. Spedition, J. Müller, das Deutsche Milchkontor, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband, die Städte Elsfleth, Nordenham, die Hochschule Bremerhaven und das niedersächsische Umweltministerium. Am Beispiel Brake und der Wesermarsch wird nun ein Gesamtkonzept für die Anwendung von Wasserstofftechnologie in der Logistik in den Bereichen Häfen und Seegüterverkehrs entwickelt werden.

Laufzeit: 2020 - 2022

 

Hyways for Future

Mit dem Projekt Hyways for Future legt swb den Grundstein für den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft in ihrem Versorgungsgebiet. Zusammen mit der Konzernmutter EWE und weiteren rund 90 Partnern aus Industrie und Politik verfolgt swb das Ziel, klimafreundlichen Wasserstoff in der Metropolregion Nordwest zu etablieren. Dazu werden in der Region, insbesondere in den Städten Oldenburg, Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven und Wilhelmshaven, in den kommenden drei Jahren die erforderlichen Infrastrukturen über die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Anwendung aufgebaut. Geplant sind Investitionen in Höhe von 90 Millionen Euro u.a. in Elektrolyseure, Wasserstofftankstellen, Wasserstoffbusse, Müllfahrzeuge und Reinigungsfahrzeuge sowie wasserstoffbetriebene LKW und PKW.

Ende 2019 zählte das Konsortium zu den Gewinnern des Marktanreizprogramms „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ und sicherte sich damit 20 Millionen Euro Fördermittel vom Bund. Grundlage für die Förderung ist die Förderrichtlinie für Maßnahmen der Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP).

Insgesamt fokussiert sich das Projekt Hyways for Future in der Modellregion zuerst auf den Einsatz von Wasserstoff-Elektromobilität in den urbanen Gebieten der Metropolregion. Im nächsten Schritt sollen die Erfahrungen sowie die Infrastruktur dafür genutzt werden, um den Einsatz von Bussen, Nutzfahrzeugen, Lkw, Pkw auf die einzelnen Landkreise und Kommunen in der Region sowie für Anwendungen in der Schiff- und Luftfahrt auszuweiten. Dabei soll das Projekt Hyways for Future als Katalysator für die Etablierung des Energieträgers Wasserstoff in der Ems-Weser-Elbe Region und darüber hinaus dienen und somit den Grundstein für weitere großtechnische Projekte auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene legen.

Projekt-Homepage: www.hyways-for-future.de

 

DestiSmart

Effizienter, nachhaltiger Tourismus mit kohlenstoffarmen Verkehrsinnovationen: Nachhaltige Mobilität, Barrierefreiheit und verantwortungsbewusstes Reisen.

Das internationale Kooperationsprojekt „Desti?Smart“, das acht Nationen verbindet, will auf europäischer Ebene eine verbesserte Verkehrs? und Tourismuspolitik in Urlaubsgebieten etablieren. Aus Deutschland engagiert sich Bremerhaven mit der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Das EU?Projekt will dazu beitragen, dass die Verkehrswege in stark frequentierten Urlaubszielen optimiert werden. Sind dafür Investitionen notwendig, zum Beispiel für umweltschonende und nachhaltige Mobilitätsformen wie Elektromobilität, so sollen diese angeregt werden, z. B. über Machbarkeitsstudien. Die EU?Partner entwickelt gemeinsame Strategien, um die Herausforderungen in der Verkehrs? und Tourismuspolitik europaweit zu meistern.

  • Integration regionaler und lokaler Strategien für nachhaltige Mobilität
  • Gute Erreichbarkeit und gleichzeitig verantwortungsbewusstes Reisen
  • Maßnahmen für einen effizienten nachhaltigen Tourismus als Beitrag zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft

Von der EU-weiten Partnerschaft profitiert auch Bremerhaven: Die Erlebnis war im Rahmen des Projektes Gastgeber einer interregionalen Konferenz zum Thema Multimodalität in Städten. Mit der Projektförderung wird zur Förderung des Radverkehrs in Bremerhaven eine Bike-Mobility-APP entwickelt und ein Konzept für eine mobile "Mobility Card“ soll Einheimischen und Gästen zukünftig die Nutzung des örtlichen ÖPNV erleichtern.

  • Eine interregionale Konferenz der Projektpartner + Stakeholders
  • Entwicklung einer Bike-Mobility-APP
  • Konzepterstellung einer mobilen "Mobility Card“
  • Erstellung von Kommunikationsmaterial (Info und Werbung)

Laufzeit: 2018 - 2022

Projekt-Homepage: www.bremerhaven.de

 

Abgeschlossene Projekte

H2OCEAN - Sustainable Harvesting of the Ocean

Das Ziel des Projekts H2OCEAN ist, ein innovatives Design für eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Mehrzweckplattform zur Verwendung auf hoher See zu entwickeln. Dabei soll Energie aus Wind und Wellen gewonnen werden, wobei ein Teil davon für verschiedene Applikationen der Plattform verwendet wird, wie beispielsweise für die Umwandlung der erzeugten Energie oder auch für den Betrieb von multitrophischen Aquakulturfarmen.

Neben der Integration von unterschiedlichen Aktivitäten und Funktionen in eine gemeinsame Multi-Use-Plattform, liegt das herausragende Merkmal des H2OCEAN-Konzepts in einem neuartigen Ansatz zur Umwandlung von aus Wind und Wellen generierter erneuerbarer elektrischer Energie in Wasserstoff, der gespeichert und als grüner Energieträger zum Festland transportiert wird. Dieses Konzept ermöglicht einen effektiven Transport und eine effektive Speicherung von Energie, das heißt Produktion und Verbrauch werden entkoppelt, was bei derzeitigen Offshore-Energiesystemen nicht möglich ist. Zudem umgeht das Konzept die Notwendigkeit der Kabelübertragung, wodurch hohe Investitionskosten eingespart und Energiepreise stabil gehalten werden können.

Das Projekt wurde gefördert durch das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU-Kommission.

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Laufzeit: 2012 - 2014

Weitere Links:

Green Economy Blog: www.green-economy-bremerhaven.de

Green Economy der BIS: www.bis-bremerhaven.de

Übersicht über Aktivitäten im Land Bremen: www.bremen-innovativ.de

 

Wasserstoff als regenerativer Speicher für die maritime Wirtschaft

Woche des Wasserstoffs Nord 2020

In der Zeit vom 6. Juni bis 14. Juni fand in fünf Norddeutschen Bundesländern die Woche des Wasserstoff Nord statt, an der Bremerhaven sich mit einer Ausstellung beteiligte. Über 1600 Interessierte informierten sich während der zu einem Monat des Wasserstoffs verlängerten Woche des Wasserstoffs virtuell und vor Ort über den aktuellen Stand der Forschung und Projekte.

In Bremerhaven steht das Thema Wasserstoff weit oben auf der Agenda der Zukunftsthemen.

Beispiele sind das Fraunhofer IWES und die Aktivitäten rund um die Hochschule Bremerhaven. So errichtet das Fraunhofer IWES auf dem ehemaligen Flugplatz Luneort, in unmittelbarer Nähe zum Green Economy Gewerbegebiet LUNE DELTA, ein Elektrolyseur- und Brennstoffzellen-Testfeld. Ab 2022 wird hier grüner Wasserstoff produziert. Die Hochschule Bremerhaven und das TTZ Bremerhaven forschen an wirtschaftlichen und industriellen Anwendungen.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen, sowie Verbände und Vereinigungen, die sich intensiv mit der zukunftsweisenden Technologie beschäftigen.

All diese Akteure wurden an einem Ort vereint: Die Woche des Wasserstoff Nord hat die BIS Wirtschaftsförderung zum Anlass genommen und gemeinsam mit den ortsansässigen Akteuren ein Konzept zur Teilnahme an der Woche des Wasserstoffs erstellt. Schnell waren sich die BIS, die Hochschule Bremerhaven, die Verbände H2BX und WAB e.V. einig, dass das Thema Wasserstoff und der aktuelle Stand der Forschung sowie Projekte von ortsansässigen Akteuren im Herzen der Stadt Bremerhaven mit Hilfe einer großen Ausstellung präsentiert werden sollen. Dies fand besonders bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa sowie Bremenports großen Anklang, die die Veranstaltung aktiv unterstützten. Durch die aktuellen Bestimmungen in der Corona-Zeit wurde kurzfristig umdisponiert und ein hybrides Format, mit virtueller Ausstellung und Webinaren sowie eine Schaufensterausstellung, aus der Taufe gehoben. Durch kurze Erklärvideos wurden die Ausstellungsstände und Exponate online erlebbar gemacht.

So konnte man sich online den gesamten Juni über unter anderem über Heizungen, einen Backofen für die Industrie, Wasserstoffmobilität zu Lande und zu Wasser und weitere spannende Projekte informieren.

In den persönlichen Kontakt konnten interessierte Zuhörer*Innen während der insgesamt sechs Webinare treten: Nach spannenden Vorträgen gab es einen regen Austausch zwischen den Teilnehmer*innen und den Referenten.

Insgesamt nahmen an den Webinaren 171 Zuschauer*innen live teil. Genauso wie die Ausstellung konnten die Webinare den ganzen Juni über angesehen werden. Die BIS freut sich über mehr als 1600 Besucher*innen zusätzlich zu denen, die live in der Bremerhavener Innenstadt die Schaufensterausstellung besucht haben.

Programm: Flyer

Imagefilm: Youtube

Statement Grantz

Statement Schnorrenberger

Kurzbeitrag Greiner

Weitere Beiträge von anderen Wasserstoff-Regionen finden Sie auf: Youtube

 

Veranstaltungen

Fördermöglichkeiten

Gut zu wissen

Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sind interdisziplinär und direkt mit Erneuerbaren Energien und Sektorenkopplung verknüpft. Die verschiedenen Ministerien des Bundes bieten Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. Die Einordnung von Projekten in die Förderkulisse ist jeweils spezifisch abzustimmen.

Die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert und steuert das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung und die Förderrichtlinien Elektromobilität sowie Ladeinfrastruktur (LIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Im Auftrag des BMVI unterstützt die NOW außerdem bei der Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS).

Förderprogramme des Landes Bremen und der BIS sind nicht schwerpunktmäßig auf Wasserstoff- und Brennstoffzellen oder die Energiewende ausgerichtet, sondern werden in die Investitions-, Innovations- und Umweltförderung sowie verschiedene Ausschreibungen eingeordnet.

Weitere Förderung der Bundes- und EU-Förderung 

Kontakt

Innovationsmanagerin Wasserstoff
Dr.-Ing. Saskia Greiner

Tel: (0471) 9 46 46-635
Fax: (0471) 9 46 46-690

E-Mail:
greiner@bis-bremerhaven.de

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