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Offshore Windenergiewirtschaft

Profil

Kompetenzzentrum der Offshore-Windenergie
Aufgrund der Nähe zum seeschifftiefen Wasser, hervorragender Verkehrs- und Hafeninfrastrukturen und der einzigartigen Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur hat sich Bremerhaven zum Kompetenzzentrum für Offshore Windenergie entwickelt.
Eine einzigartige wissenschaftliche Infrastruktur und die jahrzehntelange maritime und hafenlogistische Kompetenz bilden ein starkes Fundament für die gesamte Windenergiewirtschaft. Mit zahlreichen Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen existiert in der Region ein starkes Netzwerk, das die gesamte Wertschöpfungskette umfasst.
 
Wissenschaftliche Kompetenz
Eine Besonderheit ist die hohe Konzentration von Wissenschaftseinrichtungen mit ausgezeichneter Expertise und international gefragter Forschungsinfrastrukturen. Zu den international renommierten Einrichtungen gehört das Fraunhofer IWES Institut für Windenergiesysteme in Bremerhaven mit dem Rotorblatt-Testzentrum, dem Gondelprüfstand und BladeMaker Center sowie das Fraunhofer IFAM in Bremen. Das Institut für Windenergie und der Masterstudiengang Windenergie an der Hochschule Bremerhaven leisten nicht nur Pionierarbeit in der Forschung, sondern bilden auch Fachkräfte aus. Und auch die Windenergie-Agentur WAB, eine Netzwerkorganisation weit über die Region hinaus, hat ihren Sitz in Bremerhaven.
Für Bremerhaven ist die Windenergie mehr als ein Industriezweig - Windenergie und Erneuerbare Energien sind in unserer Stadt eine Leidenschaft.

 

 

Unternehmen

Die gesamte Wertschöpfungskette in der Region

In Bremerhaven und der Nordwest-Region haben sich Produzenten, Zulieferer, Windparkentwickler, Logistikunternehmen und andere Dienstleister niedergelassen, die die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergiebranche abdecken – von der Produktion über die Installation bis hin zur Wartung dieser Hightech-Anlagen, die aus mehr als 6.000 Bauteilen bestehen.

Auf unserer Website www.offshore-windport.de finden Sie unter "Who is Who" eine Reihe in Bremerhaven ansässiger Unternehmen.

Netzwerke

Gegründet im Jahr 2002, hat sich die WAB Windenergie-Agentur bis heute zu dem Netzwerk der Windenergiebranche entwickelt.

Die WAB fördert die Vernetzung ihrer Mitglieder und einen vielfältigen Austausch, initiiert Projekte und Forschungsvorhaben, organisiert für ihre Mitglieder Messeauftritte, Veranstaltungen und Studienreisen.

Windenergie Agentur WAB

Wissenschaft

Am Standort Bremerhaven hat sich vielfältiges wissenschaftliches Know-how zum Thema Windenergie etabliert.

Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES forscht und entwickelt industrienah zu den zentralen Aufgabenstellungen der Windenergie-Industrie. Die Infrastruktur in Bremerhaven ist speziell auf die Bedürfnisse der Offshore Windenergieindustrie ausgerichtet (siehe Rotorblatttestzentrum, DyNaLab Gondelprüfstand).

Die Deutsche WindGuard Engineering GmbH in Bremerhaven betreibt für die Windkraft-Erforschung einen einzigartigen, akustisch optimierten Windkanal.

Das Institut für Windenergie an der Hochschule Bremerhaven  ist tätig in der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Windenergietechnik in enger Zusammenarbeit mit dem Bachelorstudiengang Maritime Technologien und mit  dem Masterstudiengang Windenergietechnik. Die Unternehmen in Bremerhaven können so auch langfristig auf gut ausgebildete Nachwuchskräfte zugreifen. 

Gewerbeflächen

Flächenpotential für die Offshore Windenergiewirtschaft in Bremerhaven

Die Offshore Windenergieindustrie benötigt Flächen am seeschifftiefen Wasser für die Produktion, Lagerung und Zulieferung, für logistische Prozesse sowie Service und Wartung von Offshore-Windparks.

Im Süden der Seestadt Bremerhaven in direkter Nachbarschaft zum IWES Fraunhofer Institut für Windenergiesysteme stehen rund 250 ha Gewerbeflächen für Erweiterungen und Neuansiedlungen zur Verfügung.

Diese Flächen sind hervorragend angebunden an die Autobahn A 27. Die Verschiffung von Windenergieanlagen und anderen industriellen Großkomponenten kann derzeit über den Schwerlastbereich im Labradorhafen, den südlichen Bereich des Containerterminals (Eurogate) und den Offshore Terminal ABC-Halbinsel (BLG) erfolgen.

Mit dem geplanten Offshore Terminals Bremerhaven (OTB) im Süden Bremerhaven wird zukünftig eine optimale Hafeninfrastruktur zur Verfügung stehen. Der Planfeststellungsbeschluss für den OTB erging im Dezember 2015. Der Baubeginn ist erfolgt. Unmittelbar darauf erfolgte auf Antrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Bremen e.V. ein Baustopp. Der Bau des OTB kann derzeit aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung in einem vom Bund für Umwelt und Naturschutz Bremen e.V. angestrengten Gerichtsverfahren derzeit nicht fortgeführt werden.

Offshore Häfen

Offshore beginnt an der Kaje 

Der Aufbau von Offshore Windparks in der deutschen Nordsee 30 bis 100 Kilometer vor der Küste ist ein unabdingbarer Bestandteil der Energiewende und des Kampfes gegen den Klimawandel. Die ersten deutschen Hochseewindparks produzieren inzwischen Strom zu marktgängigen Preisen. Der Bau der Offshore Kraftwerke ist aber auch eine gigantische logistische Herausforderung. Hierfür bedarf es optimierter Infrastrukturen in den Häfen sowie Erfahrung und Know How bei allen Beteiligten. Bremerhaven hat nicht nur eine jahrzehntelange maritime Tradition, sondern auch die passenden Umschlagsanlagen.

 

Die Häfen im Überblick

1) Labradorhafen 2) Offshore Terminal OTB 3) ABC-Halbinsel Offshore Terminal 4) Container Terminal 1

Labradorhafen (1)

Kailänge: 1.132 m
Liegeplätze: 2 bis 3
Wassertiefe: 7,6 m
Schwerlast: Schwerlastplattform 100 x 16 m, bis zu 70 t/m²
Schleusenbeschränkung: 182 x 35 m

Offshore Terminal OTB (2) - in Planung

Kailänge: 500 m
Liegeplätze: 2 bis 3
Wassertiefe: 10,5 m
Schwerlast: Schwerlastplattform 500 x 70 m
Schleusenbeschränkung: keine
Zeitplan
Planfeststellungsbeschluss: Dezember 2015
Baubeginn: erfolgt
Der Projekt wird derzeit beklagt

ABC-Halbinsel Offshore Terminal (3)

Kailänge: 900 m
Liegeplätze: 2 bis 3
Wassertiefe: 10,5 m
Schwerlast: Geeignet für Lagerung und Umschlag von Offshore Windenergieanlagen
Schleusenbeschränkung: 305 x 55 m

Container-Terminal 1 (4)

Kailänge: 500 m
Liegeplätze: 2 bis 3
Wassertiefe: 12,6 m
Schwerlast: Schwertlastplattform 400 x 34 m, mehr als 50kN/m², Kranbahn
Schleusenbeschränkung: keine

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