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Bremerhaven
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Corona-Soforthilfe
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Corona-Soforthilfe

Bundesprogramm

Das Bundesprogramm für die Corona Soforthilfe endet am 31.05.2020.

Anträge, die bis dahin eingereicht worden sind, werden derzeit geprüft und bearbeitet.

Anträge die nach dem 31.05.2020 eingereicht werden, können nicht mehr bearbeitet werden. 

Der Bund ist in Planung für weitere Maßnahmen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an task-force@bis-bremerhaven.de

Landesprogramm II - Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigten

Corona Soforthilfe des Landes Bremen

Liquiditätszuschüsse für kleine Unternehmen mit mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigten

Kleine Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten können nicht das Corona Soforthilfe-Programm des Bundes nutzen. Für sie hat das Land Bremen ein eigenes Sofortprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Krise geschaffen. Kleine Unternehmen, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona Krise in ihrer Existenz bedroht sind, können eine Soforthilfe des Landes beantragen. Die Höhe des Zuschusses beträgt je nach Höhe des Liquiditätsbedarfs für einen Zeitraum von max. 3 Monaten bis zu 20.000 Euro.

Wie wird der Antrag gestellt?

Unternehmen in Bremerhaven stellen Ihren Antrag bei der Bis Wirtschaftsförderung. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich mit dem hier online zur Verfügung stehenden Antragsformular, das am PC ausgefüllt und anschließend mit der angeforderten Anlage wieder hochgeladen wird (bitte nicht per E-Mail zusenden):

ANTRAGSFORMULAR


Zusätzlich benötigtes Dokument in elektronischer Form als Anlage:
- Lesbare Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite), eingescannt, oder
- Kopie des Reisepasses mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als 2 Wochen)

Achtung: Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die vollständig ausgefüllt und mit der erforderlichen Anlage über das Antragsportal hochgeladen werden. Das Ausdrucken und unterschreiben ist nicht erforderlich.

Bei Fragen zur Antragstellung wenden sie sich bitte an
BIS Task Force 0471 / 94646 - 333 oder task-force@bis-bremerhaven.de


Wer wird gefördert?

Kleinunternehmen der gewerblichen Wirtschaft:
- mehr als 10 und weniger als 50 Beschäftigte und
- bis zu 10 Millionen Euro Jahresumsatz bzw. Jahresbilanzsumme.

Die zudem
+ den Sitz oder die Betriebsstätte im Land Bremen haben und
+ Durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind und
+ Nicht bereits am 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.


Bitte beachten Sie: Bei der Zuordnung als Kleines Unternehmen ist nicht die Zahl der Mitarbeiter, sondern die Anzahl sogenannter Vollzeitäquivalente entscheidend.

 

In welcher Form sind die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Corona Pandemie aufzuzeigen?

Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die laufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus dem laufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand in den nächsten 3 Monaten zu zahlen (Liquiditätsengpass).
Die Soforthilfe wird als Billigkeitsleistung in der Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die Zuschusshöhe beträgt je nach Höhe des vom Antragsteller dargelegten Liquiditätsengpasses bis zu 20.000 Euro.

 

Wie und in welcher Höhe wird gefördert?

Gewährte Zuschüsse dienen als Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Realisierung anderer Ansprüche. Im Falle einer Überkompensation (Entschädigungs- und Versicherungsleistungen, andere Fördermaßnahmen z.B. des Bundes) sind die erhaltenen Zuschüsse zurückzuzahlen.



Welche Kosten/ Zahlungen können für den Liquiditätsengpasses angesetzt werden?

- Miete und Pachtzahlungen für gewerblich genutzte Räumlichkeiten
- Versicherungsbeiträge für die gewerbliche Tätigkeit
- Zinsen und Leasingraten für gewerblich genutzte Güter und Einrichtungen
- Kfz-Versicherungen / Leasingkosten / Haftpflicht, wenn das Fahrzeug für die wirtschaftliche Tätigkeit erforderlich ist

Die Kosten können für 3 aufeinanderfolgende Monate angesetzt werden, reduzierte Miete / Pacht (mind. 20 %) auch für 5 Monate
Bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses sind die voraussichtlichen Einnahmen der nächsten 3 Monate abzuziehen.

 

Dokumente/Informationsmaterial:
Um Dokumente am Bildschirm ausfüllen zu können, müssen sie mit dem Programm Adobe Reader geöffnet werden. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Link klicken -> Ziel speichern unter. Das abgespeicherte Dokument dann mit Adobe Reader öffnen.

 

FAQ - Häufig gestellte Fragen:

Wie wird die Zahl der Mitarbeitenden berechnet?

Bei der Berechnung ist nicht die reine Zahl der Mitarbeiter, sondern die Anzahl sogenannter Vollzeitäquivalente entscheidend:
- Neben festangestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden Teilzeitmitarbeiter*innen und geringfügig Beschäftigte sowie mitarbeitende Eigentümer*innen und Teilhaber*innen mit ihrer regulären Wochenarbeitszeit eingerechnet
- Auszubildende können, müssen aber nicht mitgezählt werden (vom Antragsteller wählbar)
- Saisonarbeitskräfte oder Werksstudenten werden nur anteilig mitgezählt (Bsp.: 1 Saisonkraft für 3 Monate im Jahr zählt als 0,25 Vollzeitäquivalent)

Wie schnell kann eine Auszahlung erfolgen?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Soforthilfen so schnell wie möglich auszuzahlen. Damit die Bewilligungen durch die Mitarbeiter*innen schnell erfolgen können, bitten wir von Rückfragen nach dem Bearbeitungsstand abzusehen.

Bewilligung, Auszahlung und Prüfung der Verwendung der Leistung

Die Bewilligungsstellen sind zuständig für die Bewilligung, Auszahlung und Überprüfung der  zweckentsprechenden Verwendung der Soforthilfe. Die zweckentsprechende Verwendung wird stichprobenartig und bei Vermutung zweckfremder Nutzung geprüft. Die Antragsteller müssen Unterlagen zum Nachweis des Liquiditätsbedarfes mindestens 10 Jahre aufbewahren und ggf. vorlegen können.

Richtigkeit der Angaben im Antrag

Die Bewilligung erfolgt im Rahmen der „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“. Der Antragsteller muss bisher erhaltene Kleinbeihilfen bei  der Antragstellung angeben, sofern er solche erhalten hat.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die zuständige Bewilligungsstelle entscheidet über den Antrag auf Grund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Strafrechtliche und steuerrechtliche Hinweise

Die Angaben im Antrag sowie den dazu eingereichten Unterlagen sind  - soweit für die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung und Weitergewährung oder das Belassen der Hilfen von Bedeutung – subventionserheblich i.S. d. § 264 des Strafgesetzbuches i.V. m. § 2 des Subventionsgesetztes vom 29.Juli 1976 (BGB I S. 2037).
Die als Soforthilfe bezogenen Billigkeitsleistungen sind nach den allgemeinen steuerrechtlichen Regelungen im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

Stand: 03.04.2020, BAB

 

Weitere wichtige Informationen finden Sie auch unter: https://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/

Sowie auch auf der Seite der BAB - Die Förderbank für Bremen und Bremer

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an task-force@bis-bremerhaven.de

Liefergemeinschaften

Programm zur Förderung von Liefergemeinschaften


In Bremen und Bremerhaven entstehen aktuell viele kreative Ideen, um trotz der Schließung der Einzelhandelsgeschäfte, die Kundinnen und Kunden unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften mit Waren zu beliefern. Diese lokal orientierten Angebote sind einerseits für die Versorgung der Bevölkerung wichtig. Andererseits generieren die Unternehmen mit diesen Lieferangeboten einen, wenn auch häufig deutlich geringeren Umsatz als üblich, der in der wirtschaftlich schwierigen Situation gleichwohl hilfreich ist.

Im besonders durch die Corona-Krise betroffenen Einzelhandel sind daher kurzfristig weitere Maßnahmen erforderlich, um insbesondere den vielen kleineren Geschäften, die bislang nicht über etablierte Onlineangebote mit angeschlossenen Lieferservices verfügen, in dieser schwierigen Zeit aktiv zu unterstützen.

Mit dieser Förderung wird insbesondere dem kleinteiligen inhabergeführten Einzelhandel in den Zentren und den Stadt- und Ortsteilen eine zusätzliche Unterstützung gegeben, um die aktuell hohen Einnahmeausfälle zumindest ein wenig zu kompensieren. Gleichzeitig werden hiermit die Digitalisierungskompetenzen des lokalen Einzelhandels gestärkt.

Bei der Förderung von Lieferservices handelt es sich um eine einmalige Projektförderung von maximal 10.000 € je Antragsteller. Bei einer Gesamtfördersumme von 250.000 € für das Land Bremen können damit mindestens 25 Liefergemeinschaften in Bremen und Bremerhaven gefördert werden.

Anträge können formlos von Werbegemeinschaften, Vereinen, Initiativen und Zusammenschlüssen von Händlern bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gestellt werden.
Mail an: christel.luebben@wah.bremen.de

Die Förderrichtlinie, Senatsvorlage und Antragsformular finden Sie in der rechten Downloadspalte.

 

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