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Wirtschaftsförderung
Bremerhaven
Kurze Wege für
die Wirtschaft

Corona-Soforthilfe

Corona-Soforthilfe - Hotline +49 (0) 471 596 13500

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können nach Angaben des BMWi voraussichtlich im Oktober gestellt werden.

Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 09. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 09. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Nach Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft kann die Corona-Überbrückungshilfe bis zum 09.10.2020 beantragt werden.Hierbei handelt es sich um eine Zuschussförderung.

Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler beantragen die neuen Hilfen ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer. Wenden Sie sich für die Antragsstellung und Fragen bitte an die Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer.

"Überbrückungshilfe" heißt die neu aufgelegte Corona-Soforthilfemaßnahme der Bundesregierung. Sie folgt auf die bisherige Soforthilfe-Programme von Bund und Ländern.

Das neue Programm ist mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro ausgestattet. Es richtet sich an Soloselbstständige, Kleinunternehmen, den Mittelstand und - das ist neu - auch an gemeinnützige Unternehmen und Organisationen.

Beantragt werden können Mittel - gestaffelt nach Höhe des Umsatzausfalls und Anzahl der Beschäftigten - bis 150.000 Euro für die Monate Juni bis August 2020.

Weitere Informationen zu den Corona-Überbrückungshilfen erhalten Sie auf der offiziellen Seite des Bundes hier und der IHK Handelskammer für Bremen und Bremerhaven hier.

Sind Sie Steuerberater und haben Fragen zum Förderprogramm, wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberaterkammer.

Sind Sie Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer und haben Fragen zum Förderprogamm, wenden Sie sich bitte an Ihren Verband.

Sollten Sie noch keinen Steuerberater haben, können Sie sich über die Steuerberater-Suchliste einen Steuerberater in ihrer Nähe suchen. Die Liste finden Sie hier.

Weitere Eckpunkte zum Programm finden Sie hier.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen per E-Mail unter task-force@bis-bremerhaven.de zur Verfügung.

 

Betriebsmittelkredite in der Corona-Krise

Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bietet die BAB als Förderbank des Landes Bremen Finanzierungsalternativen, wenn die Hausbank den Liquiditätsbedarf nicht finanziert.

Wesentliche Voraussetzung für die Kreditvergabe ist, dass das Unternehmen bzw. die Tätigkeit vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig war und der aktuelle Liquiditätsbedarf aufgrund der Corona-Krise schlüssig dargestellt werden kann.

Wer kann gefördert werden?

  • Freiberuflich Tätige
  • Soloselbstständige
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
    * Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten und
    * Jahresumsatz bis zu 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme bis zu 43 Mio. Euro 

die wirtschaftlich von der Corona-Krise betroffen sind.

Was kann finanziert werden?

  • Betriebsmittelbedarf zur Bewältigung der Corona-Krise
    * innerhalb des Überbrückungszeitraumes
    * z.B. durch laufende Kosten für Miete, Personal, sonstige Kosten
    * offene Rechnungen für Waren / Material

der voraussichtlich nicht durch die aufgrund der Corona-Krise deutlich reduzierten / wegfallenden Einnahmen bzw. vorhandene liquide Mittel gedeckt werden kann.

  • Investitionen zur Stabilisierung / Erweiterung in Anlagen oder Warenlager

Wie kann gefördert werden?

Es werden Kredite seitens der BAB vergeben, die wiederum aus unterschiedlichen Mitteln refinanziert werden.

Bei Bedarfen bis TEUR 50

Grundsätzlich Einsatz des BAB-Mikrokredites:

  • Zinssatz: im 1. Jahr 0%, danach 3% nominal
  • Tilgung: 1 – 2 Jahre tilgungsfrei, danach monatliche Ratentilgung
  • Laufzeit: i.d.R. bis 6 Jahre, in Ausnahmen bis zu 10 Jahren
    Sondertilgung jederzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Bei Bedarfen über TEUR 50

Grundsätzlich Einsatz von KfW-Krediten der KfW-Corona-Hilfe:

  • Zinssatz: ratingabhängig nach dem risikogerechten Zinssystem
  • Laufzeit variiert in Abhängigkeit von Finanzierungsbedarf und Unternehmensgröße zwischen 2 und 10 Jahren
  • 1-2 Jahre tilgungsfrei
  • Weitere Informationen zu Laufzeiten und Konditionen der KfW finden Sie hier

Grundsätze der Kreditvergabe:

  • Betriebssitz und zu finanzierendes Vorhaben befinden sich im Land Bremen
  • Andere Fördermöglichkeiten sind vorrangig zu nutzen und ggf. in Abzug zu bringen (z.B. Corona-Soforthilfe)
  • Wirtschaftliche Verhältnisse sind geordnet
  • Antragsteller / Unternehmen war vor der Krise wirtschaftlich tragfähig

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung

Dokumente/Informationsmaterial:

Um Dokumente am Bildschirm ausfüllen zu können, müssen sie mit dem Programm Adobe Reader geöffnet werden. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Link klicken -> Ziel speichern unter. Das abgespeicherte Dokument dann mit Adobe Reader öffnen.

Betriebsmittelkredit (Corona-Krise)

Bitte schicken Sie uns die Unterlagen per mail an die im Kreditanfrageformular genannte Adresse. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine persönliche Entgegennahme der Unterlagen leider nicht möglich.

Ihr Kontakt zu den Corona-Hilfen:

Anfragen zu Zuschüssen:

task-force@bab-bremen.de

Anfragen zu Krediten:

dokumente@bb-bremen.de

 

 

Fortführung des Soforthilfeprogramms für den Sport bis Ende 2020

Die Richtlinien für das Sofortprogramm und das Antragsformular können die Vereine unter www.bremerhaven.de/richtlinie Sofortprogramm herunterladen.

Unterstützungsfonds für Vereine und Initiativen

800.000 Euro in Bremen und 200.000 Euro in Bremerhaven sind freigegeben.

Der Bremer Senat hat am 16. Juni 2020 einen Unterstützungsfonds für gemeinnützige Vereine, zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisationen in Bremen und Bremerhaven beschlossen. Mit der Freigabe durch den Haushalts- und Finanzausschuss stehen seit heute (Montag, 6. Juli 2020) insgesamt eine Millionen Euro zur Unterstützung in der Corona-Krise bereit.

Um die wichtige Funktion gemeinnütziger Vereine und Initiativen vor Ort auch für Zeiten nach der Corona-Krise zu erhalten, wollen der Senat für Bremen und der Magistrat in Bremerhaven Vereine, die auf vorhandene Hilfsprogramme nicht zugreifen können und deren traditionelle Einnahmequellen aufgrund der gegebenen Einschränkungen nicht zur Verfügung stehen, mit einem zusätzlichen Unterstützungsfonds unbürokratisch unterstützen.

Dazu Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Viele Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Rolle. Sie tragen mit ihrem systemrelevanten Engagement maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land bei. Kulturell und weltanschaulich tätige Gemeinschaften, Selbsthilfevereine, Migrantenorganisationen oder andere gemeinnützige Akteurinnen und Akteure erbringen gerade in der jetzigen Corona-Krise weiterhin lebenswichtige Leistungen für ihre Zielgruppen. Dabei stehen sie selber teilweise vor der großen Herausforderung, in der Krise finanziell zu überleben. Deshalb bin ich froh, dass der Unterstützungsfonds jetzt an den Start gehen kann.“

Oberbürgermeister Melf Grantz: „Gerade die Vereine und Initiativen, die für andere da sind und helfen, fallen allzu oft durch das Raster der EU- oder Bundesförderung. Genau für diese kann der Unterstützungsfonds eine große Hilfe sein.“

Herausforderungen für die Vereine und Initiativen sind insbesondere der Verlust von Einnahmemöglichkeiten und der Ausfall von Gebühren und Entgelten. Mittelfristig drohen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der sinkenden Haushaltseinkommen ein Mitgliederschwund und das Wegbrechen von Spenden, Mitgliedsbeiträgen oder Sponsoring-Partnern. Gleichzeitig besteht für viele Vereine und Initiativen, die in der Regel nicht über ausreichende finanzielle Rücklagen und Ressourcen verfügen, vielfach die Notwendigkeit, Formen der Zusammenarbeit aus dem Stand heraus neu zu organisieren und zu digitalisieren.

Voraussetzung für die Bewilligung ist der Nachweis entsprechender Einnahmeausfälle, fortlaufender Aufwendungen oder zusätzlicher Ausgaben als Folge der Corona-Krise. Gewährt werden grundsätzlich einmalige Zuschüsse in Höhe von bis zu maximal 5.000 Euro pro Antragstellenden. In Ausnahmefällen kann die Höhe des Zuschusses grundsätzlich einmalig nach oben bis zu einem Betrag von 15.000 Euro abweichen.

Anträge können bis zum 31. Dezember 2020 für Bremerhaven direkt beim Magistrat, Amt für kommunale Arbeitsmarkpolitik, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 42, 27576 Bremerhaven,  Peter.Bober@magistrat.bremerhaven.de, gestellt werden. Ein rechtlicher Anspruch auf die Gewährung einer Förderung besteht nicht.

Die Richtlinie und das Antragsformular finden Sie im Download-Bereich.

 

Liefergemeinschaften

Programm zur Förderung von Liefergemeinschaften


In Bremen und Bremerhaven entstehen aktuell viele kreative Ideen, um trotz der Schließung der Einzelhandelsgeschäfte, die Kundinnen und Kunden unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften mit Waren zu beliefern. Diese lokal orientierten Angebote sind einerseits für die Versorgung der Bevölkerung wichtig. Andererseits generieren die Unternehmen mit diesen Lieferangeboten einen, wenn auch häufig deutlich geringeren Umsatz als üblich, der in der wirtschaftlich schwierigen Situation gleichwohl hilfreich ist.

Im besonders durch die Corona-Krise betroffenen Einzelhandel sind daher kurzfristig weitere Maßnahmen erforderlich, um insbesondere den vielen kleineren Geschäften, die bislang nicht über etablierte Onlineangebote mit angeschlossenen Lieferservices verfügen, in dieser schwierigen Zeit aktiv zu unterstützen.

Mit dieser Förderung wird insbesondere dem kleinteiligen inhabergeführten Einzelhandel in den Zentren und den Stadt- und Ortsteilen eine zusätzliche Unterstützung gegeben, um die aktuell hohen Einnahmeausfälle zumindest ein wenig zu kompensieren. Gleichzeitig werden hiermit die Digitalisierungskompetenzen des lokalen Einzelhandels gestärkt.

Bei der Förderung von Lieferservices handelt es sich um eine einmalige Projektförderung von maximal 10.000 € je Antragsteller. Bei einer Gesamtfördersumme von 250.000 € für das Land Bremen können damit mindestens 25 Liefergemeinschaften in Bremen und Bremerhaven gefördert werden.

Anträge können formlos von Werbegemeinschaften, Vereinen, Initiativen und Zusammenschlüssen von Händlern bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa gestellt werden.
Mail an: christel.luebben@wah.bremen.de

Die Förderrichtlinie, Senatsvorlage und Antragsformular finden Sie in der rechten Downloadspalte.

 

Warnung vor betrügerischen E-Mails

Derzeit werden vermehrt E-Mails mit einer betrügerischen Absicht zu Corona-Soforthilfen versandt, mit denen Sie aufgefordert werden Geld zurück zu überweisen oder persönliche Daten anzugeben. Hierbei handelt es sich um Fälschungen!  

Achten Sie bitte immer genau auf die exakte Domain die ausschließlich mit der Endung @bis-bremerhaven.de lauten wird. E-Mailadressen wie z.B. @bis-bremerhaven.com oder @bisbremerhaven.de stammen nicht von der BIS Wirtschaftsförderung.

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