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Bremerhaven City von der Weser aus gesehen
Wirtschaftsförderung Bremerhaven

BIS stellt eigene Immobilien auf Ökostrom um

17.12.2014, Autor: BIS mbH
Jährlich können so ca. 510 Tonnen CO2 vermieden werden.
Die von der Bremerhavener Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS verwalteten Immobilien werden ab sofort mit Strom aus 100% Erneuerbaren Energien versorgt.  Jährlich können so ca. 510 Tonnen CO2 vermieden werden. Die BIS möchte als Vorbild auftreten und sieht in der Green Economy ein Zukunftsthema für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Bremerhaven.

Es ist erst einige Monate her, dass der zweite Klimabericht, der unter der Leitung des britischen Ökonomen Nicholas Stern erstellt wurde,  in New York der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Den Kern des Berichts kann man wie folgt zusammenfassen: Weltweiter Klimaschutz und Wirtschaftswachstum können gemeinsam verwirklicht werden, wenn in den nächsten 15 Jahren die richtigen Investitionsentscheidungen getroffen werden.

Für Städte wie Bremerhaven kann insbesondere der Klimawandel  verbunden mit dem Anstieg des Meeresspiegels und Extremwetterereignissen von existenzieller Bedeutung werden.  Aber diese Entwicklung bietet auch wirtschaftliche Chancen durch die Herstellung von Produkten, die dem Klimaschutz dienen. Das haben bereits auch viele Unternehmen in Bremerhaven erkannt.
„Wir haben beobachtet, dass viele Unternehmen in Bremerhaven bereits mit dem Thema ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigt sind und sehr viele Maßnahmen schon umgesetzt wurden“, sagt Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS und führt aus:  „Mit der sog. ‚Green Economy‘, dem ökologischen Wirtschaften und dem Thema Umwelttechnologien verbinden sich erhebliche Wachstumspotenziale. Umwelttechnologien werden zu einem der industriellen Zukunftsmärkte des 21. Jahrhunderts. Davon soll auch Bremerhaven profitieren.“

Aktuell beschäftigt sich die BIS mit der Frage, wie Unternehmen auf ihrem Weg zum ökologischen Wirtschaften und bei der Entwicklung von Umwelttechnologien noch stärker unterstützt werden können. „Wir beschäftigen uns seit einiger Zeit damit sehr intensiv und prüfen, welche Instrumente sich für diese Themen am besten einsetzen lassen. Dabei ist uns klar, dass wir selbst auch eine Vorbildfunktion haben. Diese Umstellung geht sicher nicht von heute auf morgen. Neben Energieeinsparmaßnahmen haben wir nun den Strombezug auf 100% Erneuerbare Energien umgestellt, ohne dass die Strombezugskosten gestiegen sind“, erläutert Nils Schnorrenberger.

Neben den eignen Büroräumen der BIS werden zukünftig weitere BIS Immobilien wie z.B. der Technologiepark t.i.m.e.Port, das Gründerhaus Bau oder die DEBEG Halle mit sauberem Strom versorgt. Insgesamt entspricht der Stromverbrauch in diesen gewerblichen Bereichen dem jährlichen Stromverbrauch von ca. 218 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten. Im Jahresverbrauch bedeutet dies eine Einsparung von 510 Tonnen CO2.

Dabei werden nur  anerkannte, zertifizierte Stromquellen mit Herkunftsnachweisen über die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien genutzt.  Und es werden zusätzlich alle indirekten mit der Stromgestehung (Bau und Betrieb) verbundenen Emissionen durch Emissionsminderungszertifikate des Qualitäts-Labels ÖkoPLUS (Certipedia-ID: 0000037968) klimaneutral gestellt.





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