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Förderprogramm "Diversity in KMU" unterstützt Bremer Unternehmen weiterhin

Bis zu 150.000 Euro | Vielfalt als Chance für Fachkräftegewinnung und Innovation

28.10.2026
AutorIn: Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Kleine und mittlere Unternehmen im Land Bremen können weiterhin Fördermittel für Projekte zur Stärkung von Vielfalt und Chancengerechtigkeit beantragen. Mit dem Programm "Diversity in KMU" werden Vorhaben unterstützt, die vielfältige Personalstrukturen entwickeln, Fachkräfte gewinnen und langfristig an Unternehmen binden.

Die Förderung richtet sich an KMU (kleine und mittlere Unternehmen) mit Sitz oder Betriebsstätte in Bremen oder Bremerhaven. Unterstützt werden unter anderem die Entwicklung einer Diversity-Strategie, die Analyse und Weiterentwicklung betrieblicher Prozesse, diversitätssensible Rekrutierungs- und Onboarding-Verfahren, flexible Arbeitszeit- und Führungsmodelle sowie Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung und Wissensvermittlung.

Auch die Einführung geeigneter Software und Tools, die Entwicklung messbarer Kennzahlen sowie Coaching-, Mentoring- und Workshopangebote können förderfähig sein. Ziel ist es, Arbeitswelten zu schaffen, in denen unterschiedliche Talente, Perspektiven und Kompetenzen zusammenkommen und ihre Potenziale einbringen können.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "Vielfalt ist kein Randthema, sondern eine Antwort auf den Fachkräftebedarf. Unternehmen, die sich für unterschiedliche Zielgruppen öffnen, gewinnen Fachkräfte und binden sie langfristig."

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus EU- und Landesmitteln. Unternehmen können bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten, maximal jedoch 150.000 Euro pro Projekt, erhalten. Die Projekte müssen als Prozess- oder Organisationsinnovationen angelegt sein und dürfen erst nach Antragstellung und schriftlicher Genehmigung seitens der BAB oder BIS beginnen. Die maximale Laufzeit reicht bis zum 31. Dezember 2028.

"Mit der Förderung können Betriebe ihren eigenen Weg gehen, von der ersten Bestandsaufnahme bis zu neuen Arbeits- und Führungsmodellen. Das stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und schafft Standortvorteile. Wer Veränderung anstoßen will, sollte diese Möglichkeit jetzt nutzen", sagt Senatorin Vogt.

Die BAB und die BIS begleiten die Vorhaben von der Antragstellung über die Bewilligung bis zur Umsetzung und Evaluation. Ergänzend bieten sie Informationsveranstaltungen, Workshops und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch an.

Weitere Informationen und Ansprechpersonen:
Bremen: BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven: www.bab-bremen.de
Bremerhaven: BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH: www.bis-bremerhaven.de

Ansprechpersonen für die Medien:

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