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Wirtschaftsförderung Bremerhaven

Windenergieanlagenhersteller Senvion ist im Aufwind - Volle Auftragsbücher im Bremerhavener Werk

24.04.2018, Autor: BIS aktuell
2017 war ein herausforderndes Jahr für die Windenergiebranche in Deutschland. Das hat auch und besonders der Standort Bremerhaven zu spüren bekommen. Senvion hat mit seiner Anlagenproduktion an der Seestadt festgehalten.
Die zunehmend globale Absatzstrategie und innovative Neuentwicklungen für Onshore und Offshore zahlen sich für den Konzern aus: Die Auftragsbücher des Bremerhavener Werks sind prall gefüllt.

Zwischen 2018 und 2019 rechnet Senvion in Bremerhaven mit einer Verdopplung der zu produzierenden Anlagen. In den Büchern stehen heute fast 1.000 Anlagen der 3.XM-Reihe, das aktuelle Flaggschiff des Onshore-Portfolios von Senvion, sowie Anlagen der nächsten Generation, die in den kommenden zwei Jahren in Bremerhaven produziert werden.

Um dieses Volumen zu erfüllen, muss Senvion in Bremerhaven zusätzliche, qualifizierte Arbeitskräfte einstellen. Gesucht werden Ingenieure, Inbetriebnehmer, Mechaniker, Mechatroniker und Elektriker, teilt das Unternehmen auf Nachfrage der BIS aktuell mit. Darüber hinaus wird Senvion in diesem Jahr 17 seiner 6.3M152-Anlagen und im kommenden Jahr weitere 15 dieser Anlagen für die Phase 2 des Offshore-Windparks Trianel Borkum in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in derNordsee fertigen.

In Bremerhaven spiegelt sich auch die zunehmend internationale Ausrichtung des Windenergiekonzerns wieder. Die Top-Märkte, die aus Bremerhaven beliefert werden, sind Australien und Argentinien. Erst auf Platz drei folgt Deutschland als Abnehmer. Platz vier ist Chile. „In Anbetracht dieser Zielmärkte, wird deutlich, dass Senvion seinen internationalen Expansionskurs erfolgreich eingeschlagen hat und auch weiterhin auf Kurs bleibt“, kommentiert das eine Senvion-Sprecherin.

Allein in den vergangenen neun Monaten habe Senvion sechs neue Märkte erfolgreich erobert: Norwegen, Serbien, Irland, Argentinien, Chile, Indien. Von Bremerhaven werden dabei Gondel und Nabe verschifft – teilweise direkt von der Produktion im Fischereihafen. In manchen Fällen müsse man für die Verschiffung zu den Zielländern aber auf andere Häfen, zum Beispiel Brake, ausweichen

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