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Bremerhaven bei Nacht
Wirtschaftsförderung Bremerhaven

Lebensmittelforum Bremerhaven am 23./24. Oktober 2018

02.08.2018, Autor: BIS mbH
Mythos Konsument: Neues Denken und Handeln fordert die Food-Branche

Bremerhavener Lebensmittelforum über Trends und Innovationen in der Lebensmittelwirtschaft. Zum vierten Mal findet das Lebensmittelforum Bremerhaven, in diesem Jahr am 23./24.10.2018 statt.

Get together-Auftakt ist am 23.10., er dient dem Netzwerken. Dialogplattform für die Ernährungswirtschaft ist am 24.10.2018 die Eventlocation Fischbahnhof im Fischereihafen. Erwartet werden dort Entscheider und Fachpublikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.



Thema in diesem Jahr:  Das neue Denken und Handeln in der Branche. Im Mittelpunkt steht der „Mythos Konsument“.

Grund: Mit dem gesellschaftlichen Wandel verändern sich die Einkaufsgewohnheiten vieler Menschen. Viele Unternehmen der Ernährungswirtschaft suchen Antworten auf die Fragen nach den künftigen Trends. Welche Online-Konzepte sind en vogue? Immer mehr Konsumenten holen sich ihre Informationen aus dem Netz und vergleichen Preise über digitale Plattformen. Wie und womit soll der Handel dagegen halten? Werden deshalb immer mehr Supermärkte zu Event-Locations? Warum boomt Street Food? Sind Startup’s die Antwort auf neue Produkte und Verzehranlässe? Welche Auswirkungen haben zunehmende Gastronomie-Angebote in den klassischen Supermärkten auf die Nachfrage?  Fakt ist: Die Menschen nehmen täglich eine bestimmte Menge an Kalorien zu sich. Wie und worauf verteilt sich deren künftige Nachfrage?

Das Programm

Gefordert ist ein „Neues Denken und Handeln in der Foodbranche“. Ziel ist die künftige Wertschöpfung der Branche. Keynoter ist der Diplom-Psychologe Jens Lönneker. Der gefragte Experte ist Inhaber und Geschäftsführer des Kölner Rheingold Salon. Lönneker  berichtet dem Lebensmittelforum in Bremerhaven über eine Studie für den Wurstproduzenten Franz Wiltmann.

Das es auf dem Weg vom Bäckereizulieferer zum Foodkompetenz-Zentrum direkt zur digitalen Kundenbindung geht, erklärt Mirko Oeltermann. Der gelernte Diplom-Kaufmann kennt sich bestens aus, er ist Geschäftsführender Vorstand der Bäko Bremerhaven-Geestland.  

Die Multichannel-Strategie des ersten Fleisch-Online Versenders Otto-Gourmet ist abenteuerlich und erfolgreich. Wie das Ganze entstand, die Logistik gestaltet und die Kunden gewonnen wurden, verrät Geschäftsführer Wolfgang Otto.

Die Tradition ist Keimzelle zur Innovation und damit zum Modernen. Das weiß Heiko Frisch von der Bremerhavener Dreistern Räucherei zu berichten. Praxisnah und anschaulich präsentiert er das Konzept des Unternehmens.

Der Berliner Foodaktivist Hendrik Haase vertritt die Generation Food. Haase weiß, wie ein neues Verständnis von Lebensmitteln die Foodwelten verändert und hat Erstaunliches zu berichten.

Schnittstellen zu gestalten, dazu bedarf es einer neuen Kooperation mit der Kultur- und Kreativwirtschaft. Für Johannes Tomm ist das gelebte Realität. Er ist Transfermanager vom Berliner Komptenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.

Das Startup’s  keinesfalls Selbstläufer sind hat sich inzwischen herumgesprochen. Die meist jungen Kreativen gehen bei Produkten und Dienstleistungen mit viel Kreativität und Wagemut an’s Werk. Erstes Beispiel: Harvest Republik. Ein Team junger Menschen produziert natürliche Lebensmittel ohne Zusatzstoffe und Bio-Lebensmittel in Bremerhaven. Geschäftsführer Hans-Henning Möller erklärt das Geschäftsmodell und wie natürliche Shakes nach eigenen Geschmack zubereitet werden können. Zweites Beispiel: Das Startup-Unternehmen Snack-Insect. Dabei geht es längst um mehr als Insekten. Das Unternehmen erobert mit innovativen Snacks permanent neue Foodwelten. Gründer und Inhaber Folke Dammann erläutert, wie das Ganze funktioniert.

Wie sich der klassische Lebensmittelhandel (LEH) mit den neuen Anforderungen auseinandersetzt, welche Konzepte dabei tragen und wie die künftige Positionierung im Markt aussehen wird, erläutert ein Vertreter des LEH.

Den Tag beendet Ralf Forner. Er ist Geschäftsführer von Transgourmet Seafood Bremerhaven. Am Beispiel der Fischwirtschaft verknüpft er gekonnt Verbrauchervertrauen, Regionalität und Nachhaltigkeit zur Marke „Ursprung“.

Weitere Infos und Anmeldung zum Lebensmittelform: www.lebensmittelforum-bremerhaven.de

Lebensmittelstandort Bremerhaven

Bremerhaven ist einer der bedeutendsten europäischen Seehäfen und nimmt traditionell eine wichtige Rolle als Import- und Exporthafen für Nahrungsmittel ein. Für die Lebensmittelbranche ist die Stadt vor allem ein wichtiger Standort für Fischverarbeitung und -umschlag. Mit der größten Kapazität an temperaturgeführten Lagerflächen in Europa, einer hervorragenden Verkehrs- und Hafeninfrastruktur, dem gewachsenen Know-how in der Verarbeitung von sensiblen Lebensmitteln sowie einem innovativen Netzwerk von wissenschaftlichen Einrichtungen zählt Bremerhaven zu den interessantesten Standorten für die Lebensmittelwirtschaft in Deutschland.

Veranstaltet wird das Lebensmittelforum von der Bremerhavener Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS in Kooperation mit dem ttz Bremerhaven, dem Verband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie Bremen e.V. (NaGeB) und der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven.
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