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Wirtschaftsförderung Bremerhaven

„Aquaculture Forum Bremerhaven“ stellt am 15./16. Oktober 2012 Produktqualität, Qualitätskontrolle und Verbrauchersicherheit in den Fokus

07.08.2012
Produktqualität, Qualitätskontrolle und Verbrauchersicherheit sind wichtige gesellschaftliche Themen, die auch in der Aquakultur an zentraler Bedeutung gewonnen haben. Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland werden diese Themen im Rahmen der zweiten Fachkonferenz des „Aquaculture Forum Bremerhaven“ diskutieren und eine „Bremerhaven Deklaration zu Produktqualität und Verbrauchersicherheit in der Aquakultur“ erarbeiten. Nach der ersten erfolgreichen Veranstaltung dieser vierteiligen Reihe zu relevanten Themen der Aquakultur im Frühjahr 2012 erwartet die BIS Bremerhaven am 15./16. Oktober 2012 erneut renommierte internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Die insgesamt vierteilige Veranstaltungsreihe wird im Frühjahr und Herbst 2013 fortgesetzt.

Das Thema der zweiten Veranstaltung des „Aquaculture Forum Bremerhaven“ ist hoch aktuell. Aquakulturprodukte haben heute einen hohen Anteil an der Produktion der Weltfischerei. Aquakultur wird zukünftig bei der Versorgung der Weltbevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Erfordernisse einer nachhaltigen Aquakulturentwicklung in Europa interessieren daher längst nicht mehr allein die Fachwissenschaftler, sondern sind auch für die regionale Fischwirtschaft von besonderer Bedeutung.

Eine gleichbleibend hohe Qualität der erzeugten Produkte muss das Ziel der modernen nachhaltigen Aquakultur sein. In den Anfängen der modernen Aquakultur gab es kaum eine Standardisierung der Produktionsmethoden. Es wurde produziert auf der Basis von Versuch und Irrtum. Die Zunahme der Produktion und des globalen Handels einerseits und das steigende Verbraucherbewusstsein mit einhergehenden hohen Anforderungen an Qualitätskontrolle und Produktsicherheit andererseits haben in den letzten Jahren einen neuen Markt für Zertifizierungssysteme etabliert.

Mittlerweile will eine Unzahl von Gütesiegeln dem Bedarf nach Transparenz und Zuverlässigkeit der Nahrungsproduktion aus dem Wasser Rechnung tragen. Nationale, regionale und globale Ansätze, die Produktqualität zu regulieren und zu kontrollieren, entwickelten sich bisher oftmals parallel und unabhängig voneinander. Verschiedene Richtlinien versuchen nun, diese Prozesse zu strukturieren.

Auf der 2. Fachkonferenz des „Aquaculture Forum Bremerhaven“ (15.-16. Oktober 2012) werden in Expertenbeiträgen umfassend die Probleme der Produktqualitätssicherung diskutiert. Die Sichtweisen der Zertifizierungsindustrie, der Produzenten von Aquakulturprodukten und der Verbraucherorganisationen sind Thema ebenso wie behördliche Regelwerke. Im Diskussionsforum kommen darüber hinaus Vertreterinnen und Vertreter der verarbeitenden Industrie und der Vermarktungsketten zu Wort.

Wie bereits zu dem Themenfeld des 1. Workshops des „Aquaculture Forum Bremerhaven“ werden auch dieses Mal spezifische Empfehlungen für die weitere Entwicklung der Zertifizierungssysteme erarbeitet, die zentral in eine zukunftsweisende „Bremerhaven Deklaration zu Produktqualität und Verbrauchersicherheit in der Aquakultur“ eingehen sollen.

Diese 2. Fachkonferenz ist Teil einer 4-teiligen Veranstaltungsreihe, die unter dem Motto „Wirtschaft und Wissenschaft für eine nachhaltige europäische Aquakultur“ moderne und zentrale Themen der heutigen Aquakultur diskutiert. In den nachfolgenden Workshops im Frühjahr und Herbst 2013 – siehe Webseite www.aquaculture-forum.de - werden weitere Schlüsselthemen zur Aquakultur vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung findet im Technologiezentrum t.i.m.e.Port II in Bremerhaven statt. Nach der offiziellen Begrüßung geht es am ersten Tag in die Fachvorträge. Im begleitenden Programm wird u.a. eine Besichtigung des Auswandererhauses und der abendliche fachliche Austausch im Rahmen eines Konferenzdinners angeboten. Der zweite Tag steht dann im Zeichen der Diskusssion und Verabschiedung der „Bremerhaven Deklaration“.

Veranstalter des „Aquaculture Forum Bremerhaven“ ist die Bremerhavener Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.

Das „Aquaculture Forum Bremerhaven“ wird inhaltlich vorbereitet und begleitet durch ein hochrangig besetztes wissenschaftliches Programmkomitee, das von dem Meeresbiologen und Fischereiwissenschaftler Prof. Dr. Harald Rosenthal geleitet wird.

Unterstützt wird der weltweit renommierte Wissenschaftler von Dr. Uwe Brämick (Direktor des Institut für Binnenfischerei, Potsdam), Prof. Dr. Bela H. Buck (Alfred-Wegener-Institut und IMARE Bremerhaven), Prof. Dr. Ulfert Focken (vTI Johann Heinrich von Thünen Institut, Hamburg), Dr. Mathias Grabs (BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH), Prof. Dr. Maria Koch ( Deutsche See GmbH), Prof. Dr. Ulrich Saint-Paul (ZMT – Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie, Bremen), Prof. Dr. Carsten Schulz (Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Kiel), Prof. Dr. Uwe Waller (Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken), Dr. Bert Wecker (neomar GmbH), Dr. Helmut Wedekind (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, München) und Dr. Sven Würtz (Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin).

Die Veranstaltungsreihe wird finanziell gefördert von „EUROPÄISCHE UNION: Europäischer Fischereifonds – Investition in eine nachhaltige Fischerei“ und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen.

Darüber hinaus konnten Hauptsponsoren und Sponsoren für die Veranstaltung gewonnen werden. Der besondere Dank geht an die Deutsche See GmbH, Frozen Fish International GmbH, Aller Aqua A/S (Dänemark), Frosta AG und die iglo GmbH.

Ferner wird die Veranstaltungsreihe von der EAS European Aquaculture Society sowie dem Bundesverband für Aquakultur unterstützt. 

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