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Medien made in Bremerhaven

10.02.2019, Autor: BIS Bremerhaven
Studiengang Digitale Medienproduktion auf Erfolgskurs, rgelmäßig landet er auf den ersten Plätzen bei den Bewerbungen.

Mit dem Bachelorstudiengang "digitale medienproduktion" (dmp) hat Bremerhaven eine Ideenschmiede erster Güte, in der vielfältige Projekte vom Kinowerbespot über die Plakatkampagne bis hin zum Designmagazin entstehen.  Hier wird die nächste Generation der kreativen Köpfe ausgebildet –nicht nur für die Kreativwirtschaft.


Sie produzieren für die „Zeitschrift der Straße“ einen hollywoodreifen Kinospot, der das Schicksal von Obdachlosen thematisiert. Sie entwickeln und veröffentlichen wie die DMP Absolventin Ann-Kristin Hitzemann ein Magazin, das unter dem Titel „Dein Nachbar“ die Bewohnerinnen und Bewohner der „Alten Bürger“ näher zusammenbringt. Sie produzieren eine innovative 3D-animierte Dokumentation. Sie reisen wie die beiden DMP-Studenten Dennis Vogt und Tim David Müller-Zitzke zusammen mit Michael Ginzburg an den Südpol und produzieren daraus den spektakulären Kinofilm „Projekt: Antarktis – Die Reise unseres Lebens“, der im Oktober in Bremerhaven Weltpremiere feierte und anschließend circa 100 Kinos in Deutschland bereist. Oder sie entwerfen, gestalten, schreiben und illustrieren ein elegantes Magazin namens „sleak“, das sich Medientrends und Designneuheiten widmet. Alles „made in Bremerhaven“.


Medienproduktion ist in Bremerhaven ein interdisziplinärer Studiengang

Bei den Professoren Andreas Teufel und Holger Rada schwingt Begeisterung und Stolz in der Stimme mit, wenn sie von den Projekten ihrer Studentinnen und Studenten erzählen. Die Digitale Medienproduktion an der Hochschule Bremerhaven ist ein interdisziplinärer Studiengang, der Medien design, Medieninformatik und Medienplanung vereint und die Disziplinen verzahnt, also der Konzeption, Gestaltung und Entwicklung multimedialer Systeme. Wer sich vertiefend spezialisieren möchte, hat die Wahl zwischen den Richtungen Audiovisuelle Medien oder Crossmediales Publizieren.
Dabei ist es ein Markenzeichen des Studiengangs Digitale Medienproduktion, dass die Lehre zu so vielen praktischen Projekten animiert. Jüngst erst abgeschlossen wurde ein Wettbewerb um das beste Werbeplakat gemeinsam mit der Werbefirma Ströer. In mehreren Teams haben Studentinnen und Studenten der Studiengänge Cruise Tourism Management und Digitale Medienproduktion dabei Plakatideen für ihre „Kunden“ entwickelt, die Fischtown Pinguins und die Tiefkühlmarke Frosta. Deren Ziel: Nachwuchskräfte und Auszubildende für sich zu gewinnen. „Die Studierenden hatten bei dem vierwöchigen Projekt erstmalig die Gelegenheit, sich nicht nur den Kundenforderungen an eine Werbeaktion zu stellen, sondern sich auch dem Leistungsdruck des realen Agenturlebens und einer Wettbewerbssituation auszusetzen“, erläutert Andreas Teufel, Professor für Kommunikationsdesign. „Wir wollen unseren Studentinnen und Studenten helfen, sich zu professionalisieren, sie auf den Alltag in einer Agentur oder allgemein in der Wirtschaft vorbereiten“, fügt er an, „ohne dabei den Agenturen die Arbeit wegzunehmen.“
In diese Richtung zielt auch das verpflichtende Modul „Soziale Projektarbeit“. „Die Studierenden entwickeln dabei zum Beispiel Werbekonzepte, entwickeln Websites oder drehen Videos für gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, die sich das in der freien Wirtschaft so nicht leisten könnten“, erläutert Professor Holger Rada. Die Resonanz darauf sei, auch auf Seiten der Studierenden, stets überaus positiv.

Gefragter Studiengang

Der sieben Jahre junge Studiengang hat sich zum vollen Erfolg für die Hochschule entwickelt, regelmäßig landet er auf den ersten Plätzen bei den Bewerbungen. Von den 3193 Anträgen auf Zulassung zum Wintersemester 2018/19 waren 337 für die Digitale Medienproduktion. „Der Studiengang gehört inzwischen zu den Leuchttürmen der Hochschule“, freut sich Professor Rada, dass „ein kleiner, überschaubarer Studiengang an der nach wie vor stark durch die Ingenieurwissenschaften geprägten, maritimen Hochschule Bremerhaven bundesweit bekannt geworden ist“.
In diesem Jahr bezieht die Digitale Medienproduktion auch neue Räume in einem Stockwerk des Hochschulgebäudes T. „Wir werden unsere Labore deutlich ausweiten können, in erster Linie das Designstudio, aber auch im audiovisuellen Bereich können wir ein Tonstudio einrichten“, informiert Rada. Alles Tür an Tür, mit kurzen Wegen. „Wir bilden damit ab, was im Jahr 2018 die Gegenwart und Zukunft eines Designers ist“, fügt Andreas Teufel an. „Das Internet hat die klassischen gestalterischen Disziplinen genauso wie die Medien zusammengebracht.“
Derzeit wird auch an einer Internetseite gearbeitet, die das vielfältige Portfolio der DMP-Studierenden präsentiert. „Wir müssen den Studieninteressierten zeigen, was sie bei uns im Studiengang Digitale Medienproduktion alles auf die Beine stellen können.“, sagt Professor Teufel. „So können wir dann auch in Zukunft die guten Leute für Bremerhaven gewinnen.“

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