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Kühltransporte mit Wasserstoff-Lkw

08.03.2021, Autor: BIS mbH
Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), die Hochschule Bremerhaven sowie die akquinet port consulting GmbH bereiten im Rahmen einer Konzeptstudie mit dem Titel „H2cool Prelude“ die Umrüstung und den Betrieb von großen Kühl-Lkw mit Wasserstoffelektroantrieb vor.

Die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven unterstützt Konzeptstudie zur Anbahnung von Lebensmittel-Kühltransporten mit Wasserstoff-Lkw

Schwere Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffelektroantrieb werden vielfach als Zukunftslösung beworben. Bisher sind sie allerdings weder auf dem Markt, noch weiß man, unter welchen Bedingungen diese Antriebsart Vorteile gegenüber den elektroangetriebenen Fahrzeugen haben.

Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), die Hochschule Bremerhaven sowie die akquinet port consulting GmbH bereiten im Rahmen einer Konzeptstudie mit dem Titel „H2cool Prelude“ die Umrüstung und den Betrieb von großen Kühl-Lkw mit Wasserstoffelektroantrieb vor. Ziel ist es, mit einer Konzeptstudie die Einwerbung von überregionalen Mitteln in einer Größenordnung von ca. 1,2 Mio. € für die Umrüstung eines Bestands-Lkw einschließlich Pilotbetrieb zu unterstützen und vorzubereiten.

Bei dem zu untersuchenden Lkw-Typ handelt es sich um einen 40t Sattelzug mit einer 480 PS Sattelzugmaschine und einem Kühlauflieger für 33 Euro-Paletten. Bislang sind weder Lkw dieser Größenordnung mit den technischen Anforderungen noch batterie- und wasserstoffbetiebene Kühlaggregate verfügbar. Neben dem technischen Konzept für den wasserstoffbetriebenen Kühl-Lkw befasst sich die Studie mit übergreifenden Fragestellungen bezüglich der Konzeptionierung einer Pilotphase und Abschätzungen der Umweltentlastungen sowie Kostenanalysen.

Begleitet wird die Studie durch die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH. „Das Thema Wasserstoff spielt in Bremerhaven eine immer wichtigere Rolle im Rahmen unserer Klimaschutzaktivitäten. Durch die Studie gelingt uns eine sinnvolle Verknüpfung dieses Zukunftsthemas mit der Lebensmittelproduktion, die in der Seestadt einen ebenso hohen Stellenwert einnimmt“, erläutert Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven.

Das Projekt hat ein Finanzvolumen von ca. 198 T€ und wird von der Antragstellung bis zum Abschluss eng durch die BIS Wirtschaftsförderung begleitet. Gefördert wird die Konzeptstudie mit Mitteln aus dem „Programm zur Förderung von Projekten der angewandten Umweltforschung (AUF)“ der bremischen Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (93,8 T€) und mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von ca. 99 T€. Vorgesehen ist eine Laufzeit von 12 Monaten ab Mitte Februar 2021.

 

Im AUF-Programm werden Projekte gefördert, die der effektiven Umsetzung von Forschungs-erkenntnissen in die wirtschaftliche Praxis dienen und zur Verbesserung der F&E-Rahmen-bedingungen im Umweltschutz beitragen. Es sollen Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen

mit hoher Umweltverträglichkeit unterstützt und die Bildung von wissenschaftlichen Netzwerken unter Einbeziehung von Unternehmen unterstützt werden.

 

Ansprechpartner:

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Geschäftsbereich Wirtschaftsförderung
Guido Ketschau
Tel.: 0471 – 94646 741
ketschau@bis-bremerhaven.de

 

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Insa Rabbel
Stabstelle Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0471 94646 926
rabbel@bis-bremerhaven.de

Kontakt

Umweltförderung / Investitionsförderung
Guido Ketschau

Tel: (0471) 9 46 46-741
Fax: (0471) 9 46 46-690

E-Mail:
ketschau@bis-bremerhaven.de

Leiterin Stabsstelle Standortmarketing
Insa Rabbel

Tel: (0471) 9 46 46-926
Fax: (0471) 9 46 46-690

E-Mail:
rabbel@bis-bremerhaven.de

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