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Rettungsring mit Bremerhaven-Aufschrift
Wirtschaftsförderung Bremerhaven

Ausschreibung Innovation durch Kooperation

Förderziel

Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Entwicklung von umwelt- und klimaentlastenden Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen.

Pressemitteilung

Förderung für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Bremen und Bremerhaven

Bremen, 22. August 2018. Klimawandel, Umweltverschmutzung und übermäßiger Ressourcenverbrauch erfordern neue Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Daher startet der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gemeinsam mit der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und der BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven die Ausschreibung „Innovation durch Kooperation“. Damit unterstützt das Land Bremen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei der Entwicklung von umwelt- und klimaentlastenden Produkten, Verfahren und Dienstleistungen. Bis zum 15. Oktober 2018 können nach einem Erstgespräch mit der BIS bzw. BAB Projektskizzen zur Bewerbung um Fördermittel eingereicht werden.

„Wir können so die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen mit regionalwirtschaftlicher Relevanz beschleunigen und die Technologiestandorte Bremen und Bremerhaven nachhaltig stärken“, erklärt Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. „Es sollen Projekte initiiert werden, in denen Bremer und Bremerhavener Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam praxisnahe Lösungen erarbeiten.“ Durch diese Kooperationen sollen vorhandene Kompetenzen effizient genutzt, der Wissenstransfer intensiviert sowie ein früher Markteintritt befördert werden.

Die Förderquote mittels Zuschuss liegt für Unternehmen bei bis zu 50 Prozent, Forschungseinrichtungen können bis zu 100 Prozent Förderung erhalten. Grundlagen sind die „Richtlinie zur Förderung von Projekten der Angewandten Umweltforschung (AUF)“ und die Richtlinie zum „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken (PFAU)“. Die Umsetzung der Programme AUF und PFAU erfolgt aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.

 

Verantwortlich: Uwe Kiupel, Standortmarekting, BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH Tel.: 0471 94646 330, kiupel@bis-bremerhaven.de

Die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, ist die Wirtschaftsfördereinrichtung für Bremerhaven. Die BIS unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. Weitere Informationen: www.bis-bremerhaven.de.

Ausschreibung

Call des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr

Klimawandel, Umweltverschmutzung und übermäßiger Ressourcenverbrauch erfordern neue Rahmen­bedingungen für die Ökonomie.

  • Die Umstellung      der Wirtschaftsweise hin zu einer niedrigeren Freisetzung von Kohlenstoff      ist ein zentrales Mittel des Klimaschutzes sowie einer der Hauptpfeiler      der Energiewende. In der Energiewirtschaft führt z.B. die sogenannte „Sektorenkopplung“      der Bereiche Strom, Wärme und Verkehr zu einem höheren Einsatz      erneuerbarer Energie.
  • Der vorsorgende      Umweltschutz vermeidet schädliche Emissionen z.B. durch die Schließung von      Stoffkreisläufen und innovative, umweltschonende Produktions­verfahren und      Betriebskonzepte.
  • Die Substitution      von knappen Materialien, aber auch Recycling-Konzepte, Konzepte zur      Weiter- und Wiederverwendung oder auch Nachwachsende Rohstoffe tragen zur      langfristigen Versorgung mit Rohstoffen und Energie bei.

Vor diesem Hintergrund startet der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gemeinsam mit der Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) und der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) die vorliegende Ausschreibung „Innovation durch Kooperation“.

Mit dieser Ausschreibung unterstützt das Land Bremen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei der Entwicklung von umwelt- und klimaentlastenden Produkten, Verfahren und Dienstleistungen. Die Entwicklung neuer Produkte und die Erarbeitung von Lösungen mit regionalwirtschaftlicher Relevanz sollen beschleunigt werden und so den Technologiestandort Land Bremen nachhaltig stärken.

Es sollen Forschungsprojekte initiiert werden, die ihre Fragestellungen in Koopera­tionen bearbeiten. Dabei soll es sich um Kooperationen von mindestens einer Forschungseinrichtung und mindestens einem Unternehmen handeln.

Durch die Projektform „Kooperation“ sollen vorhandene Kompetenzen effizient genutzt sowie die Praxisrelevanz und ein früher Markteintritt befördert werden.

Grundlagen und Umfang der Förderung:

  • Verbundvorhaben aus Wissenschaft und Wirtschaft      (v.a. KMU) werden gefördert. Fördergrundlagen sind die „Richtlinie zur      Förderung von Projekten der Angewandten Umweltforschung (AUF)““ und die      Richtlinie zum „Programm zur Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken      (PFAU)“.

Richtlinien PFAU und AUF zum Download

  • Förderung mittels Zuschuss für Unternehmen mit      einer Förderquote von bis zu 50°%
  • Förderung mittels Zuschuss für      Forschungseinrichtungen mit einer Förder­quote von bis zu 100°%

 
Kriterien für eine Förderung:

  • Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen
  • erhebliche Umweltentlastungseffekte
  • hoher Innovationsgehalt des beantragten Projektes
  • großes technisches und finanzielles Risiko des      Vorhabens
  • plausibler Lösungsweg und schlüssige      Kostenkalkulation
  • mittelfristig gute Verwertungsmöglichkeiten und      Marktaussichten.

Die Umsetzung der Programme AUF und PFAU erfolgt aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)1  der Europäischen Union. Die EFRE-Auflagen sind obligatorisch für Projekte im Rahmen dieser Ausschreibung.

Antragsverfahren:

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr hat die BAB und die BIS mit der Projektträgerschaft beauftragt. Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt:

  • Stufe 1: Erstgespräch mit BAB bzw. BIS auf      Grundlage einer Ideenskizze (max. 2 Seiten). Aussichtsreiche Konsortien      erhalten dabei die Gliederung einer Projektskizze.
  • Stufe 2: Einreichen der Projektskizze bis zum      15.10.2018.
  • Stufe 3: Nach Aufforderung zur  förmlichen Antragstellung durch BAB bzw.      BIS Einreichung des vollständigen Antrags bis zum 31.01.2019 .

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte mit den unten genannten Ansprech­partnern Kontakt auf. [1] .

 

 

Weitere Informationen für   Antragsteller/-innen aus Bremerhaven

BIS Bremerhavener   Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH

Guido Ketschau

Am Alten Hafen 118

27568 Bremerhaven

ketschau@bis-bremerhaven.de

Tel:       0471 - 946 46 741

www.bis-bremerhaven.de

Details zu AUF und PFAU

 

Weitere Informationen für   Antragsteller/-innen aus Bremen

BAB Bremer Aufbaubank   GmbH

Dr. Detlef Pukrop /   Michael Thomas

Langenstraße 2 – 4

28195 Bremen

Detlef.Pukrop@bab-bremen.de

Tel:       0421   - 9600 346

Michael.Thomas@bab-bremen.de

Tel:       0421   - 9600 322

www.bab-bremen.de

Details zu AUF und PFAU

 

 


[1] Erfahren Sie mehr über EFRE unter http://www.efre-bremen.de/ in Bremen und Bremerhaven.

 

Kontakt

Umweltförderung/Investitionsförderung
Guido Ketschau

Tel: (0471) 9 46 46-741
Fax: (0471) 9 46 46-690

E-Mail:
ketschau@bis-bremerh...

Downloads

Projektskizze AUF 180816 Dateigröße: 160 kB
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