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Ein neues ROV für Studierende

18.03.2019
Im Studiengang Maritime Technologien gehen die Studierende auf Forschungsreise zum Sven Lovén Centre in Schweden kommen. Dort werden die Studierenden mithilfe ferngesteuerte Unterwasserfahrzeugs Wellenkraftwerke in einem Testfeld untersuchen.
100m Tauchtiefe, 12 kg Gewicht, eine schwenkbare HD-Kamera und acht Motoren für das freie Schwimmen unter Wasser in sechs Freiheitsgraden – das neue Remotely Operated Vehicle (ROV) hat genau das, was die Studierenden der Maritimen Technologien (MAR) für die Forschung brauchen. Mithilfe des Vereins zur Förderung der Hochschule Bremerhaven e.V. sowie der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland und ihrer Förderung in Höhe von rund 7.300 Euro konnte sich der Bachelorstudiengang diese Neuanschaffung leisten. „Der Förderantrag vom Verein zur Förderung der Hochschule erreichte uns Ende November genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Antragsfrist für den Reinertrag des Gewinnsparens lief noch eine Woche und es war noch Budget vorhanden“ erläutert Manuela Lange von der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland. Bildung und Ausbildung sei für die Gesellschaft von großer Bedeutung, weshalb die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland die Schulen, ebenso wie die Hochschule - sofern möglich - immer gerne unterstützt.
 
Zum Einsatz wird das neue ROV spätestens bei der Forschungsreise zum Sven Lovén Centre in Schweden kommen. Dort werden die Studierenden mithilfe des ROVs Wellenkraftwerke in einem Testfeld untersuchen. „Die Forschungsreise ist ein zentraler Lehrschwerpunkt im Studium. Umso mehr freue ich mich, dass die Studierenden dieses Jahr ein neues ROV nutzen können“, so Prof. Dr. Axel Bochert, Studiengangsleiter der Maritimen Technologien. Allgemein werden diese ferngesteuerten Unterwasserfahrzeuge anstelle von Tauchern oder Tauchbooten eingesetzt. Gesteuert wird das ROV an Land mit einer Art Game Controller, welcher an einem Computer angeschlossen ist.
 
Das neue ROV ist damit das zweite im Studiengang Maritime Technologien und löst „ROVert“ ab, wie der Vorgänger liebevoll von den Studierenden genannt wurde. Über mehrere Semester haben verschiedene Studierende das alte ROV zusammengebaut und immer wieder erweitert. „Problematik dabei ist jedoch, dass es neuen Gruppen schwer fällt, sich in die alten Projekte einzuarbeiten. Das benötigt Zeit, die dann an anderer Stelle fehlt und neue Ideen können kaum mehr eingebracht werden“, so Jan Boelmann, Technischer Angestellter im Labor für Meerestechnik. Welches neue Unterwasserfahrzeug es werden sollte, durften die Studierenden selbst entscheiden. Am Ende ist es das Modell BlueRov2 der Firma Blue Robotics geworden. „Vorteil dieses ROVs ist, dass es lediglich ein Bausatz ist, der von den Studierenden noch zusammen gebaut werden muss“, so Boelmann.
Einen Namen hat das neue ROV zwar bislang noch nicht, doch es werden bereits Zukunftspläne dafür geschmiedet.
 
Neben dem Einsatz in der Lehre soll das ROV auch für hochschulübergreifende Kooperationen genutzt werden. „Mit dem Alfred-Wegener-Institut, welches auch zwei solcher ROVs besitzt, planen wir bereits eine Expedition auf See“, so Boelmann. Besonders diese Zusammenarbeit schätzt auch die Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland. „Bremerhaven ist ein wichtiger Forschungsstandort und dass mit dem ROV auch eine Kooperation mit dem AWI stattfindet, ist natürlich großartig. Im Namen der Volksbank wünsche ich allen Studierenden mit dem neuen Roboter viel Freude und Erfolg bei Ihrem Studium“, so Lange.
 
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