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Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

11.11.2020
Planungsmittel für Werftquartier: Senatorin Dr. Schilling begrüßt Zustimmung des Hafenausschusses

Nachdem der Senat in seiner Sitzung am 03.11.2020 bereits den Landesanteil der weiteren Planungsmittel für das Werftquartier in Höhe von einer Million Euro beschlossen hatte, stimmte jetzt auch der Hafenausschuss per Umlaufverfahren der Bereitstellung der Mittel zu. Damit sollen bis Ende 2022 auf Grundlage des Siegerentwurfs des Städtebaulichen Wettbewerbs die nächsten Schritte für das neue, 110 Hektar große Stadtquartier im Bereich des nördlichen Fischereihafens umgesetzt werden.

Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, begrüßt dies sehr: "Durch das Werftquartier mit dem attraktiven Mix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung wird nicht nur Bremerhaven, sondern das ganze Land profitieren. Die Bereitstellung der Mittel ist entscheidend dafür, dass wir die Planungen des neuen Stadtteils fortsetzen und damit das Projekt entscheidend voranbringen können."

Geplant sind als nächstes folgende Maßnahmen: Zur Herstellung von Baurecht ist der Flächennutzungsplan zu ändern. Zudem müssen Bebauungspläne erstellt werden. Ebenfalls ist die Erstellung eines Mobilitäts- und Verkehrskonzeptes sowie eines Energiekonzeptes von der BIS auszuschreiben und zu beauftragen.

Darüber hinaus sind weitere Fachgutachten, unter anderem für Lärmkontingentierung, Altlastenbeseitigung, Eingriffsregelung für Natur und Landschaft sowie Kampfmittelbeseitigung, zu beauftragen und die begleitende Bürgerbeteiligung durchzuführen. Neben der Erstellung der notwendigen Unterlagen zur Herstellung von Baurecht soll ebenfalls eine regionalwirtschaftliche Untersuchung zur Bedeutung des Gesamtvorhabens beauftragt werden.
Zudem sieht der Siegerentwurf des Städtebaulichen Wettbewerbes vom Planungsbüro COBE aus Kopenhagen eine Optimierung des bestehenden Straßensystems, den Neubau weiterer Straßen- und Wegesysteme, die Aufwertung der Freiflächen im Bereich des Schaufensters Fischereihafen und der Ellhornstraße sowie den Neubau von Wasserquerungen im Planungsgebiet vor. Das alles muss in der zu erstellenden Entwurfsunterlage (EW) Bau berücksichtigt werden.

Das Projektmanagement der beschriebenen Maßnahmen wird von der BIS durchgeführt. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen wird dem Senat Mitte 2022 eine perspektivische Planung des Gesamtvorhabens vorlegen. Hierin sollen unter anderem ein konkretisierter Mittelrahmen der infrastrukturellen Erschließung, Finanzierungsmöglichkeiten aus nationalen und europäischen Drittmittelprogrammen, zu erwartende regionalwirtschaftliche Effekte sowie eine Zeitplanung zu den Einzelmaßnahmen dargestellt werden.

Ansprechpartner für die Medien:
Sebastian Rösener, Pressesprecher bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: (0421) 361-83155, E-Mail: sebastian.roesener@swh.bremen.de

 

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