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Das Besondere gibt´s nicht von der Stange

15.02.2020
Man stelle sich vor: Maritime Atmosphäre, rustikales Essen, volles Haus. Vor den Augen der Gäste brutzelt der Fisch, in einem speziellen Ofen wird frisch geräuchert. Wenn dann trotz allem kein Fischgeruch in der Luft liegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Inneneinrichtung des Restaurants aus Bremerhaven kommt.

Seit über 45 Jahren ist Schich Ladenbau bundesweit erfolgreich. Inzwischen gelten die Kreationen der Bremerhavener Einrichter als exklusiver Geheimtipp.

19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das mittelständische Familienunternehmen, das von Erich Schich selbst geleitet wird. 2014 hat der erfolgreiche Unternehmer bereits von der Fachzeitschrift FischMagazin die Auszeichnung „Seafood Star“ für sein Lebenswerk bekommen. Auch 2020 sprudeln die Ideen ungebremst weiter: individuelle Laden- und Verkaufskonzepte für den Groß- und Einzelhandel, Theken oder Kühltresen für Fisch- und Feinkostgeschäfte, Brat- und Kochanlagen oder Räucheröfen. „Wir entwickeln die Konzepte gemeinsam mit unseren Kunden. Anders geht es nicht. Meine Mitarbeiter lernen zunächst alle Arbeits- und Produktionsabläufe vor Ort genau kennen. Erst dann können wir optimal planen und umsetzen“, erläutert Schich.

ORIGINALGETREUE DETAILS

Übrigens arbeiten die Bremerhavener Ladenbauer auch bei laufendem Betrieb: Da werden Tresen und Theken erweitert, Vorkassenzonen in Supermärkten umgestaltet oder Räucheröfen installiert, ohne dass die Kunden Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müssen.
„Gerade sind wir mit dem vierten Bauabschnitt beim Gosch-Flagshipstore in List auf Sylt beschäftigt“, erzählt der Geschäftsführer. Für den Fisch-Systemgastronomen hat Schich bereits mehrere Projekte fertiggestellt. Eines der Paradebeispiele für die Arbeit der preisgekrönten Laden- und Anlagenbauer ist die „Seeperle“ in Wismar.
Hier wurde die komplette Ausstattung von den Bremerhavenern entworfen und vor Ort umgesetzt.


Besonderes Highlight für Fischgeschäfte ist ein spezielles Lüftungssystem, welches dafür sorgt, dass weder durch die Fischzubereitung noch durch das Räuchern im Lokal eine Geruchsbelästigung entsteht. „Sie riechen nichts“, schwört Schich und erklärt, dass eben solche technischen Innovationen und Details seinen Erfolg ausmachen. „Wir sind in einer absoluten Nische tätig. Von der Stange bekommen Sie bei uns nichts. Alles hochwertig, custom-made nach den Wünschen unserer Kunden. Bei uns gibt es keine Klebestellen oder ähnliches schon der Hygiene wegen.“ Im Restaurant- und Barbereich liegt die maritime Linie derzeit im Trend: Wie auf historischen Segelschiffen sitzen die Gäste an langen Tischen, hergestellt aus über 100 Jahre alten Holzpfählen, an denen früher Schiffe zum Löschen der Ladung festgemacht wurden.

Von der historischen Positionslampe bis zum gepolsterten Hocker aus Festmacherpollern liefern die Planer Originale oder fertigen jedes Detail originalgetreu nach. Dahinter versteckt sich hochmoderne Technik wie die mit dem Innovationspreis des FischMagazins ausgezeichnete neue Flammlachslinie. Schichs Stil ist gefragt. Deshalb arbeitet das Team schon wieder an den nächsten Projekten, in Neuharlingersiel und London, denn „Fischgastronomie made in Bremerhaven“ kommt sehr gut an.

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