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Bremerhaven City von der Weser aus gesehen
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Bremerhaven: Die Zukunft im Blick

23.09.2018, Autor: BIS
Innovative Bremerhavener Investoren-Projekte auf der Expo Real 2018 in München
Innovative Bremerhavener Investoren-Projekte auf der Expo Real 2018 in München: Von zukunftsträchtiger Green Economy über attraktive Standorte für Logistik und Wissenschaft bis hin zu neuen Wohn- und Lebensräumen für die wachsende Stadt am Meer.

„Bremerhaven befindet sich auf einem positiven Kurs – das lässt sich auch an den neu entstandenen Arbeitsplätzen in unserer Seestadt ablesen. Seit 2005 ist nicht nur die Zahl der Bevölkerung, sondern auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kontinuierlich gestiegen“, freut sich Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz. „Zu dieser Entwicklung haben insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beigetragen.“ Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, ergänzt: „Die Expo Real ist für uns eine hervorragende Plattform, um zu zeigen, wie Bremerhaven sich städtebaulich und gewerblich weiterentwickelt. Neben etablierten Immobilienprojekten, deren bereits vorhandene Qualität durch höherwertige Nutzung gesteigert wird, gehören insbesondere neue Entwicklungsräume in Wasserlage und -nähe dazu. Bremerhaven ist zudem mit innovativ und nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen und Branchenzweigen wie kaum eine andere Stadt hervorragend aufgestellt für die Green Economy.“
 
Bremerhaven: Zukunftsgerichtet, nachhaltig, ausgezeichnet
„Green Economy als Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie, von Innovation und Nachhaltigkeit, ist ein Thema wie geschaffen für Bremerhaven. Es zieht sich als ‚grüner Faden‘ durch alle Bereiche unserer Arbeit, von den Infrastrukturprojekten bis zum Standortmarketing“, erklärt Nils Schnorrenberger. Für die zukunftsgerichtete Green Economy bietet Bremerhaven nachhaltige Gewerbeflächen. Weithin sichtbares Leuchtturmprojekt in diesem Zusammenhang soll ein nachhaltiges Gewerbegebiet sein, das derzeit im Stadtsüden auf der sogenannten „Luneplate“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum größten Naturschutzgebiet des Landes Bremen entsteht. „Damit schaffen wir nicht nur die in Bremerhaven dringend benötigten neuen Flächen, sondern auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Ökologisch wirtschaftende Unternehmen werden dort optimale Bedingungen vorfinden. Umwelttechnologien werden sich zu einem der industriellen Zukunftsmärkte des 21. Jahrhunderts entwickeln. Dieses Wachstumspotential für den Standort wollen wir steigern“, so Oberbürgermeister Grantz.

Das städtebauliche Konzept „Lune Delta“ sieht auf den rund 150 Hektar eine Siedlungsstruktur vor, die einen gestalterischen, ökologischen und sozialen Mehrwert für die Stadt bringt. Das entwickelte Energiekonzept zielt darauf ab, die gewerblichen Flächen ausschließlich mit erneuerbaren Energien aus der unmittelbaren Umgebung zu versorgen. Die Planungsabteilung der Wirtschaftsförderung Bremerhaven geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist und sich Unternehmen ansiedeln können. Ein „grünes“ Projekt, das Aufmerksamkeit erregt: Anfang Juli 2018 haben die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) das Vorhaben der Bremerhavener Wirtschaftsförderung BIS mit dem Preis „Nachhaltigkeit 2018“ ausgezeichnet. Begründung der Jury: Dieses Projekt leiste einen besonders großen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Region und darüber hinaus. Das „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ zeichnet Initiativen und Projekte aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen.

Hochinteressant für Logistik und Wissenschaft
Bremerhavens Häfen spielen als Herzstück der bremischen Hafenwirtschaft eine maßgebliche Rolle im deutschen Export. Eine wichtige internationale Drehscheibe ist dabei das Gewerbegebiet LogInPort mit einer Bruttofläche von circa 300 Hektar. Durch die unmittelbare Hafenlage direkt hinter den Containerterminals und den RoRo-Terminals bei einem gleichzeitig attraktiven Preisniveau ist er ein überaus reizvoller Standort für zahlreiche Unternehmen – von Industriebetrieben über Anbieter hafennaher Dienstleistungen bis hin zu Logistikern. Das Interesse am LogInPort ist ungebrochen: Die Zahl der hier ansässigen Betriebe wächst weiter. Verschiedene Flächen direkt an den größten Autoterminals Europas machen die Stadt mit dem zweitgrößten Hafen Deutschlands auch für die Automobildienstleister attraktiv.

Eine Besonderheit in Bremerhaven ist zudem die vergleichsweise hohe Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen. Zuletzt sind die beiden Johann Heinrich von Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie aus Hamburg in einen Neubau am Fischereihafen umgezogen – und mit ihnen viele Mitarbeiter, die ebenfalls in Bremerhaven ansässig geworden sind. Das DLR-Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen befindet sich derzeit im Aufbau.

Havenwelten und Werftquartier
Das innovative innerstädtische Entwicklungsprojekt „Havenwelten“ hat in den letzten Jahren als positives Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel am Wasser für viel Aufsehen gesorgt. Die Havenwelten haben sich nach einer Entwicklungszeit von nur zehn Jahren dort, wo einst Bremerhaven als neuer Hafen mit Tiefgang von Bremer Kaufleuten gegründet wurde, zum Anziehungspunkt für Besucher und Einheimische gleichermaßen entwickelt – mit neuen touristischen Attraktionen, einer Marina, Büro- und Wohngebäuden sowie einem attraktiven Umfeld mit hochwertigen Freianlagen. Sämtliche Flächen des mittlerweile abgeschlossenen Projekts sind bereits bebaut. Von städtebaulichem und gewerblichem Stillstand kann in Bremerhaven deshalb jedoch keinesfalls die Rede sein. So widmen sich die Stadtplaner momentan unter anderem dem Entwicklungsgebiet Rudloffstraße, das sich nord-östlich angrenzend an die Havenwelten bis zum südlichsten Rand der Überseehäfen auf einer Fläche von 29 Hektar befindet. Aufgrund seiner Lage und seiner bestehenden Durchmischung von verschiedenen Nutzungsarten, Altbaubestand, Wohn- und kleingewerblichen Immobilien verfügt das Gebiet über ein großes Potential für höherwertige Nutzungen.

Ein ganz neues Stadtviertel in unmittelbarer Nähe zum Wasser soll auch südlich der Havenwelten entstehen. Das geplante „Werftquartier“ umfasst die Flächen zwischen der Georgstraße im Osten und dem Fischereihafen im Westen, während sich im Zentrum die ehemalige Schichau-Seebeckwerft (SSW) an der Riedemannstraße befindet. „Das neue, bunt gemischte Quartier verbindet nicht nur die Stadtmitte mit dem Süden, sondern vereint auch die Themen Wohnen, Freizeit, Arbeiten, Wissenschaft und Tourismus“, erklärt Oberbürgermeister Melf Grantz. Auf dem Gebiet soll unter anderem ein „Wissenschaftscampus“ entstehen: Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) hat bereits das ehemalige Verwaltungsgebäude der Deutschen See an der Klußmannstraße bezogen, die Grundsteinlegung für ein AWI-Technikum soll noch in diesem Jahr folgen.









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