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Ausstellung zur „Kommunalen Ernährungspolitik“

24.11.2020, Autor: BIS Wirtschaftsförderung
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „WissenSCHAFfTLebensraum“ befindet sich derzeit in der Konzeptphase für einen Vollantrag und schreitet - trotz Covid19-Pandemie bedingten Einschränkungen - erfolgreich voran. In diesem Kontext findet derzeit eine Ausstellung zur „Kommunalen Ernährungspolitik“ des NAHHAFT e.V. statt.

Die drei Projektpartner BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, das ttz Bremerhaven und die Hochschule Bremerhaven sind derzeit auf der Suche nach interessierten Akteuren, die sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung Bremerhavens und der Region aktiv einbringen möchten.
Im Rahmen dieses Prozesses wird die Wanderausstellung „Kommunale Ernährungspolitik“ des Nahhaft e.V. aus Berlin gezeigt, da sie mit konkreten Beispielen aus anderen Regionen Deutschlands Impulse dafür gibt, wie Städte und Gemeinden ihr Ernährungssystem nachhaltig und regionaler gestalten können.

Die Ausstellung porträtiert Vorreiterprojekte aus Klein- und Großstädten und zeigt, dass Agrar- und Ernährungspolitik nicht nur auf EU-Ebene gemacht wird: Auch Städte und Gemeinden haben vielfältige Möglichkeiten, ihr Ernährungssystem klimafreundlich, gesundheitsfördernd, fair und somit zukunftsfähig zu gestalten.

„Von diesen Erfahrungen gilt es zu lernen und in die richtigen Formate für Bremerhaven und die Region Unterweser umzusetzen. Faire Preise für die Erzeuger und nachhaltige und damit zukunftsorientierte Anbaumethoden sind der Schlüssel zum Erfolg!“, ist Linda Böhm vom ttz Bremerhaven fest überzeugt. Ein regionaler Ernährungsrat soll entstehen, der sich für die Umsetzung dieser Themen einsetzt. Wer Interesse an der Mitarbeit hat melde sich unter WSL@bis-bremerhaven.de.

„Mit und für Bremerhaven wollen wir in der jetzt laufenden Phase des Projektes auch Konzepte zur Lebensmittelproduktion im städtischen Raum erarbeiten“ ergänzt Dr. Barbara Schieferstein von der BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven. Die Hochschule Bremerhaven leitet in dieser ersten Phase unter anderem die Evaluation neuer Technologien zur Nahrungsmittelproduktion im urbanen und ländlichen Raum. Dabei sollen technische Möglichkeiten des „Urban Farming“ in der Stadt bekannt gemacht werden. Es werden noch interessierte Partnern aus Wirtschaft und Bevölkerung gesucht. 

In den nächsten Monaten sollen Informationsveranstaltungen folgen. Für Dezember und Januar ist eine digitale Vortragsreihe geplant, in der allgemeinverständlich informiert wird. Die Themen reichen von technischen Ansätzen wie Aquaponik-Anlagen über die Bildung und Bedeutung eines Ernährungsrates bis hin zur Vorstellung einer Regionalwert AG.

 

Kontakt

Leiterin Stabsstelle Standortmarketing
Insa Rabbel

Tel: (0471) 9 46 46-926
Fax: (0471) 9 46 46-690

E-Mail:
rabbel@bis-bremerhaven.de

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