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Wirtschaftsförderung Bremerhaven

Auswandererhaus erhält Bundesförderung

13.11.2016, Autor: Stadt Bremerhaven
6,1 Mio. Euro für Erweiterung und Neufassung
Das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven wird in den nächsten Jahren seine Dauerausstellung erneuern und ein neues interkulturelles Bildungszentrum errichten. Dafür hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. November, insgesamt 6,18 Millionen Euro bereitgestellt.
Dieses Projekt dient der Weiterentwicklung des Deutschen Auswandererhauses als bislang einzigem Museum in Deutschland, das 300 Jahre deutscher Aus- und Einwanderungsgeschichte seinen Besuchern in seiner Dauerausstellung zeigt.

Mit dem „Forum Migration“ wird ein Ausstellungs- und Bildungs-Zentrum entstehen, in dem in neuen Museumsformaten Methodenkompetenzen zum Zusammenleben in einer Einwanderungsgesellschaft präsentiert und vermittelt werden. Die Einbindung der Integrationsgeschichte in die Dauerausstellung stellt die prägendste, inhaltliche Erweiterung des Museums dar.

Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz sagte zur positiven Nachricht aus Berlin: „Ich freue mich sehr, dass es so kurzfristig gelungen ist, dass der Bund dem Deutschen Auswandererhaus die finanzielle Basis für ein hochattraktives Migrationszentrum bereitstellt. Wir werden jetzt zusammen mit dem Land die weiteren Verfahrensschritte erörtern und sind damit bei der Weiterentwicklung des Deutschen Auswandererhauses als dem Museum für Migration in Deutschland einen großen Schritt vorangekommen.“

Dr. Simone  Eick, Direktorin des Deutschen Auswandererhauses: „Wir freuen uns sehr über diese äußerst positive Nachricht: Es ist eine große Anerkennung unserer Arbeit. Zukünftig ist das Deutsche Auswandererhaus noch viel mehr als ein Geschichtsmuseum: Es wird ein Forum sein, in dem die Besucherinnen und Besucher sich mit Ideen, Diskussionen und Forschungsergebnisse zu Migrations- und Integrationsfragen auseinandersetzen können.“

Das Deutsche Auswandererhaus danke dem Bund und allen, die das Projekt auf dem Weg in den Haushaltsauschuss unterstützt hätten, so Eick.





    



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